Alle Beiträge von pacifico

Die Überfahrt und ersten Tage in NZ

Freitag Morgen fahre ich noch schnell in die Vudamaria, mit dem Beiboot, um meine meiner Gasflaschen auffüllen zu lassen, da kann ich drauf warten.  Gegen Mittag dann laufen Amiga und Pacifico aus der Lagune von Fiji aus. Es weht angenehme 15kn aus NW, es geht flott voran.  Mit uns in größerem Abstand laufen noch etwa 4-6 Boote aus, unterschiedlicher Größen! Das Feld zieht sich aber schnell auseinander, Abends hab ich auch keinen Funkkontakt zur Amiga mehr! Im Laufe der Nacht lasse ich einige Std den Motor laufen, denn da sind wir zwischen den Windsystemen, er wird auf SE umschwenken. Die erste Nacht ist ja meist etwas mühsam, da bin ich noch nicht so recht mit dem Schlafrythmus vertraut, aber der Morgen uist dann immer spektakulär, es ist wunderbar wieder unterwegs zu sein, auf einer längeren Strecke! Die Winde wariieren zwischen 13 und 28kn, auch die Wellen und Schwellhöhe geht mal rauf, mal runter. Wir haben vielleicht das Glück, dass die Wettersitu passt und wir direkt auf NZ anlegen können! So laufen wir, an einer gedachten Linie entlang, schnurgerade auf NZ zu hoffen, dass das Wetter nicht kurz vorher umschlägt!  Am 3.11. bekomme ich einige liebe Mails, es ist ein schöner Segeltag, etwas bin ich traurig, dass es morgen erstmal wieder vorbei ist! Die Planung, am 3.11. anzukommen, wird durch den Wind zu Nichte gemacht, aber am Samstag, den 4.11. laufen wir morgens um 9:30 in die Marsden Cove Marina ein. Kurz vorher würde ich über Funk gerufen, die Hafenbehörde hat Pacifico auf dem Bildschirm gesehen und gibt mir Anweisung, dass wir am Q-Steg festmachen sollen und auf die Beamten warten. Diese Prozedur dauert einige Stunden, so kann ich erst im Laufe des Nachmittags den Fluß rauf Motoren, nach Whangarei. Die Klappbrücke ist zu Wartungsarbeiten teils gesperrt, so muß ich auch hier warten, Binde aber schließlich um 17:00 im Town Nasin an!

Die folgenden Tage gehen so dahin. Ich will die Ankerkette neu verzinken lassen, sie beginnt zu rosten. Das defekte Segel ärgert mich, ich denke über ein neues nach. Auf dem Weg zum Segelmacher, stellt sich heraus, dass das Material des Segels in den letzten 5 Jahren spröde geworden ist, man kann es leicht mit 4 Fingern auseinanderreißen! Ein neues Segel passt mir im Moment garnicht in den Finanzplan, aber es muß wohl sein! Ich hole mir einige Angebote lokaler- und Internet-Segelmacher und entscheide mich für einen Lokalen! David wird morgen, Montag die Maße an Bord nehmen und in 2 Wochen Pacifico mit einem neuen Segelkleid versehen! Auch die Ankerkette wir in der Zeit geliefert. In der Zwischenzeit will ich nicht die ganze Zeit hier in der Marina hängen, wir werden Morgen zur Bay of Islands auslaufen!

Sandpit / Fijitime geht zu Ende

Es ist eine wunderbare Zeit, die ich hier in Fulaga verbringen darf. Zwar sind mir die Host’s diesmal nicht sooo nahe, aber ich kann mich um die Mahlzeiten drücken, das ist die halbe Miete. Das einfache Fijiessen ist einfach nicht mein Ding! Ich ziehe mit Pacifico immer mal wieder um, meißt nicht in die Nähe der anderen 5 Boote, die auch in der Lagune sind. Eines der Boote, IL HOLANDES ERRANTE ist ein Cat, wo der Skipper, Humberto mit seiner 91 jährigem Mutter unterwegs ist! Eine stolze Leistung! Ich beobachte, wie er sie liebevoll auf der Sandbank, „Sandpit“ mit Rollator spatzieren führt!!! Da sie den nicht durch den Sand schieben kann, hat er wie ein Pferd sich mit Seilen davor gespannt und gezogen!!! Alle Achtung!  In den folgenden Tagen ist die Idee Gebühren, mit Teddy und Bill zur Nachbarinsel zu segeln, damit sie dort Holz für Tanoas holen können. Da ich sowieso neugierig auf die Nachbarinsel bin, haben wir das in Angriff genommen. Am Mo. Den 9.10. treffen wir uns am Hafen, pünktlich um 9:00! laden die Kettensäge und Benzin und gehen gleich Anker auf, weil das Auslaufen aus der Lagune mit der Tiede passt! Ein schön gleichmäßiger Wind treibt uns durch den Pass und auf den Pacific. Gegen 15:00 segeln wir um ein riesiges Riff, welches Yangasa umgibt herum und laufen in die Türkisfarbene Lagune ein. Die Angel bleibt ohne Biss, sehr zur Entäuschung der beiden Gäste! Nachmittags noch ziehen sie mit Pacifica an Land und fangen an im Wald zu sägen! Zum Abendessen mache ich Reis mit Mahimahi in Cococream, sehr zur Freude der Jungs, sowas bekommen sie sonst nicht. Di. 10.10. sind sie morgens noch auf der Insel. Ich wollte mir die Nachbarinsel auch noch anschauen, so haben sie beschlossen mich rüber zu bringen und anschließend mit einem Longboat wieder zum Holz zurück! Den Grund, warum ich nicht hätte alleine rüber fahren können, ist mir verschlossen geblieben! In der neuen Ankerbucht habe ich etwas geschnorchelt und dabei eine veränderte Wasserschieldkröte gesehen, dessen Panzer schon zerfallen ist. So habe ich einige Schildpatt-Plakken eingesammelt. Nach ein bisschen säubern sind sie sauber und Gerichtsferien, einfach nur Hornstücke!! Zahntechnisch aufpoliert sind sie sicher eine nette Erinnerung! In der Frühabendlichen Stimmung sehe ich 2 Schildkröten im Paarungstanz, etwa 100m neben Pacifico. Nach einiger Zeit rudere ich mit Pacifica da hin und kann aus der Nähe sie beobachten. Der Paarungsakt soll bei den Turtles bis zu 2 Tage dauern, also ist es nicht verwunderlich, dass ich Zeit habe! Nach der Dämmerung kommen die Jungs wieder, wir essen Pasta-Bolognese. Danach wollen Sie noch Cococrabs fangen und mit den anderen am Strand Cava trinken. Mir war das ganz recht, ich habe mich schon mal ins Bett verzogen! Zu späterer Stunde kamen sie dann wieder und haben 6 Cocokrabs, mit zusammengebundenen Beinen aufs Deck verteilt. Diese Cocokrabs sind bis zu 40cm große Monster. Sie haben zusammengebundene Beine und liegen auf dem Panzer. Über Nacht höre ich ab und an etwas, denke, die drehen sich ein wenig! Morgens,  waren 4 verschwunden, sie haben sich befreien können! Eine hatte es bis aufs Vordeck geschafft. Erst dann würde mir das Risiko bewußt, einige hatten ja neben meiner Decksluke gelegen…..  Morgens sind wir dann Rtg. Fulaga aufgebrochen, unter Segeln, der Wind ist toll. Am Ausgangspass hatten wir einen Biss an der Angel, aber ohne Erfolg. In den letzten 2 Std. Vor Fulaga haben wir dann einen 9kg Bonito, einen 8,5kg Mahimahi und einen 6kg Baracuda rausgezogen! Für die Jungs ein toller Fang, den sie nicht alle Tage haben!! Do. 12.10. gehe ich morgens in das Village um mich zu verabschieden. José und Mini fragen mich, ob ich Ihnnen Kava verkaufen könne. Da ich noch etwas habe, bitte ich Sie mitzukommen, sie bekommen es geschenkt! Mein Host, Teddy, bekommt ja noch einiges Geld von mir, für die gemachten Arbeiten. Doch ich habe eine Harpune, auf die er sehr scharf ist. Ich hatte sie zum Verschenken oder Handeln gekauft, nun bot ich ihm den Deal an, alle Arbeiten gegen Harpune! Es ist ein gutes Geschäft für ihn also macht er es und ich überreiche ihm die nagelneue Harpune. Etwa 10 Menschen stehen am Strand, als ich mit Pacifica raus rudere. Es ist eine wundervolle Stimmung, die Menschen sind mir irgendwie ans Herz gewachsen. Sie winken bis Pacifico dann hinter einer der Inseln verschwindet. Gegen Mittag segelt Pacifico aus dem Pass von  Fulaga. Am Fr. den 13.10. fange ich die bisher größte Goldmakrele mit 13kg. Ich filetiere sie und koche schon mal einen Teilein, die zweite Hälfte mache ich am Sa.  Samstag früh meldet sich die Angel schon wieder mit 8,5kg Mahimahi. ich hatte die Idee, diesen Mahimahi an das Maloloresort anzubieten, gegen 2 Büfet-Abendessen! Da ich schon Internet habe, plane ich das mit Hilde, die schon dort liegt. Sie geht ins Resort und fragt vorsichtig, ob Sie Interesse haben. Und wie sie haben!!! Ohne den Fisch zu sehen, machen sie den Deal perfekt und als ich mit Pacifico vorfuhr, kam nur einer der Fiji’s mit Hilde im Dingi um den Fisch zu holen.  Der Abend ist wie letztes Mal sehr lecker und schön. Der Manager sagte uns beim Rausgehen, solche Fische würden sie immer gerne nehmen, erst recht für so ein Deal!!!!  Die nächsten 10 Tage bummeln wir zwischen Malolo, Lautoka und Vuda hin und her. Hilde wartet auf ihre Crew, Thomas von der Walkabout kommt eingeflogen und will den Trip nach NZ mitsegeln! Noch einige Dinge bringt Thomas auf der Amiga mit neuem Elan zum Laufen. Do. 26.10. klarieren wir aus und wollen Fr. 27.10. morgens früh aus der Lagune Rtg. NZ segeln.

Ausflug zur "Insel Gottes"

Sa. 30.9. Heute will ich mit Ma&Teddy und dem Sohn Josh einen Ausflug machen. Natürlich sind sie dann auch zum Mittagessen eingeladen. Wir wollen uns um 8:00 am „Hafen“ treffen. Naklar sind sie nicht da, um 8, sondern es wird 9:15. Sie kommen auch nicht alleine. Sie bringen Oma, und Freunde mit, im Endeffekt sind wir 7+6Ki. Pacifico hat ganz schön zu tun. Ich hatte ja schon das Essen in Planung, aber nicht fuer 10 Leute!! Nun, es wird schon irrgendwie. Sie haben auch ein Fischnetz mitgebracht. Als wir bei der Insel ankommen, ist grosses Baden angesagt, mit Kajac und Pacifica ist grosses hin und her. Ich mache schon mal 2 Töpfe Reis, auf der Insel wird nach Yasawa (Tapioca) gesucht. Einige legen das Netz aus und so zieht es sich hin. Teddy bastelt einen Tisch, La und ich schälen die Yasawa, die ich anschliessend koche. Ich zaubere noch einen grossen Pott mit Gulasch. Gegen 14:30 Ist dann der Tisch gedeckt, ich habe all meine Tellerreserven aktiviert. Zu meiner Verwunderung wird alles weggeputzt, bis auf einen Teil der Yasawa, das war einfach zuviel. Es ist erstaunlich, was Fiji´s so essen können! Nach den Mittagessen wollen sie noch etwas Kava trinken, zum Glück habe ich genug Pulver dabei. In einer Plastikschale wird die Brühe dann angerührt und ganz traditionell in einer halben Kokosschale verteilt. Nachmittags waren alle etwas geschafft, aber glücklich! Gegen 17.30 Bringe ich sie zurück zum Hafen und mache mich schon in der Dämmerung auf zu meinem Lieblingsankerplatz. Das geht nur, weil ich den Weg schon kenne und weiss, das da keine Bommies sind, die mir gefährlich werden können. Für den nächsten Tag, Sonntag, habe ich mich ausgeklinkt, einmal Kirche reicht in 3 Wochen. Auch müsste ich dann wieder zum Essen bleiben,…. Mo. 2.10. Ich ziehe segelnd durch die Lagune, es ist wenig Wind. Leise plätschert es am Rumpf und Pacifico gleitet langsam durchs Wasser. Da Ebbe ist, gönne ich mir den Spass durch die kleien Inselchen zu segeln, zum Teil nur mit 30cm unter dem Kiel. Teils muss ich auch kreuzen, es ist spannend, ob ich stecken bleibe, aber nicht gefährlich, da eben Ebbe! In einigen Std. geht das Wasser wieder rauf, dann würde ich in jedem Falle wieder frei kommen. Aber schlussendlich geht alles perfekt auf, gegen Mittag setzte ich Pacifico´s Kiel bei einem abgelegenen Strand in den Sand. Zur Sicherheit lasse ich den Anker runter. Es ist ein herlicher Tag, die Sonne brezelt und die Solarpaneele schaffen lächelnd ihren Job, die Batterien voll zu halten!

Gegen den Passat nach Fulaga

So, 17.9. sind wir früh um 5Uhr Ankerauf gegangen, um die Zeit mit wenig Wind auszunutzen. Es weht mit 7-8Kn fast genau gegenan. Im laufe des Vormittags überlege ich mir direkt nach S zu laufen, nicht erst zur Taveuni Insel, was 40NM Umweg wären. Es ist ein gefälliger Tag. um 14:00 wird der Wind doch etwas stärker, so setze ich Segel und es geht SW wärts. Leider nicht ganz unser Kurs, dafür aber segelnd. Bis Mo. Abend segelnd erreichen wir Lakeba, wo wir für einige Std vor Anker gehen, um die richtige Ankunftszeit fuer Fulaga zu planen. Neben uns liegt noch ein Boot, aber ausser einem Gruss haben wir keinen Kontakt. Abend gehts weiter. Der Wind hat etwas zu genommen, so motoren wir in die Nacht. Gegen 2Uhr stoppt Yan. Ich hatte gerade etwas geschlummert, eine erste Durchsicht, sagt mir, es ist ein Spritproblem. Also die Doppelfilteranlage umgeschaltet, aber nichts tut sich, Yan verweigert seinen Dienst. Nun puste ich alle Diesel Leitungen vom Tank bis zum Motor duch, wechsle den Motorfilter, dann laeft Yan wieder…… 30min. lang. dann das gleiche Problem. Mir gehen kangsam die Einfaelle aus, bis ich zuletzt doch eine Lösung gefunden zu haben scheine, Yan läft wieder. Als es schon hell wird, tritt das Problem wieder auf, ich setze Segel und versuche es später, denn fuer die Einfahrt nach Fulaga brauche ich Yan!! Im Windschatten von der Insel starte ich problemlos Yan, schalte wieder ab, denn ich will ihn schonen. Bis direkt vor die Passeinfahrt segle ich, dann der spannende Augenblick! Yan hält durch, wir passieren die Einfahrt gegen die Strömung, alles gut. Seither hat Yam keine Probleme mehr gezeigt! Nachmittags gegen 16 Uhr mache ich mich auf den Weg nach Moana-i-cake, dem Village, um dem Chief das Sevusevu (Gastgeschenk) zu bringen. Ich habe das übliche Kava, einen grossen Mahimahi und ein selbstgebackenes Brot für den Chief dabei. Ich werde herzlich empfangen, einige Gesichter kenne ich schon vom letzten Jahr. Auch der Chief tat so, als wüder er sich erinnern, ob das stimmt, weiss ich nicht. Meine Hostfamilie ist die Cousine von Sara, die letztes Jahr uns hostete. Ich verabschiede mich schnell, weil doch recht müde. Zügig such ich uns einen Ankerplatz etwas weiter draussen aus dem „Hafen“ denn da sind keine Moskitos, die sind hier immer sehr hungrig! Die nächsten Tage „bummle“ ich mit Pacifico durch die Lagune, besuche ein entlegeneres Village. Da haben sie gerade viele dieser Tanoas, Holzschalen in denen die Fiji´s Kava bereiten. Das Versorgungsschiff soll Heute kommen, und die Tanoas nach Suva bringen. Wie ich so drüber schaue, und nach Preisen frage, komm ich naklar an einer nicht vorbei, die will ich dann doch haben. Sie ist nicht verziert, auch nicht geschliffen. Das will ich dann machen. Wir einigen uns, die Tanoa wandert auf dem wackeligen Kajak zur Pacifico. Sonntag, 24.9. Ich hatte mich mit Ma und Teddy zur Kirche verabredet. Mit den üblichen Mitbringsel mache ich mich auf den Weg ins Village. Nach der Kirche soll ich zum Mittagessen bleiben,…..Muscheltopf, Gemüsetopf, einige Kartoffelähnliche Knollen. Auf den Fisch verzichte ich. Mit Teddy rede ich ueber eine Tanoa, die ich von ihm gemacht haben will, auch frage ich ihn, ob er mir die frisch Erstandene dekoriert. Da ich sehen möchte, wie die Teile gemacht werden, besuche ich ihn am Di. in seinem „workshop“, einem Unterstand bei Mini am Haus. Da sitzen sie und „picken“ am Holz rum. Zu Mittag soll ich naklar auch zum lunch kommen, es gibt Schweinefleisch und Schildkröte dazu Pfannkuchen. Das Schwein ist eigentlich nur Fett, die Turtle ganz lecker. Nachmittags wird langsam aus dem Holzklotz eine tolle Schale! Eine letztes Jahr erstandene Tanoa ist recht schwehr, Teddy will sie fuer mich tiefer und damit auch leichter machen. Auch dabei kann ich zusehen. Diese wird er auch mit Deko versehen. 29.9. Gestern war im Hause Ma& Teddy eine Geburtstagsparty fuer einige Kinder. Ich war geladen und es gab Unmengen an super süssen Kuchen, teils mit Fisch und Thunfisch. Naja ich habe mich drum gedrückt. Meine Schalen sind fertig, ich bin ziemlich begeistert. Nun kann ich Teddy auch die groessere Neuerwerbung zum Verzieren geben.

An Fiji’s Westküste hoch, bis Savusavu

So, 10.9. laufen wir noch 31NM, an Lautoka vorbei nach Norden. Da es langsam schon dämmert, schleiche ich mich sehr vorsichtig an ein Resort ran, das letztes Jahr sehr nett war! Etwa 200m vor dem Starand, ich stehe vorne, sehe ich schon den Sand unter uns! Also, schnell ins Copi und rückwärts. Der Tiefenmesser steht bei 1,40m! Das war knapp, wenn auch nicht gefährlich, weil nur Sand und Ebbe! Wir Ankern einige m weiter draußen auf 7m, haben eine ruhige Nacht! Fürs Anlanden ist es nun zu spät, obwohl ein Lagerfeuer dort mich zweifeln läßt! Mo. 11.9. zieht es mich doch früh weiter, die Wunschetappe ist recht weit, bis zur Nordspitze Viti Levus! Hier ankere ich vor einer paradiesischen Insel, etwas tief für mein Geschmack, aber nun ist es so! Di 12.9. 8 Uhr gehe ich Anker auf und raus aus der Bucht! Es gilt „Bleight Water“ zu überqueren, zwischen den beiden großen Fiji Inseln! Der Wind passt und ich habe eine Strecke gefunden, wo ich fast einen Kurs laufen kann, obwohl er durch ein Wirrwarr an Riffen führt! Auf geht’s,…. nach einigen Seemeilen muß ich doch einen kleinen Schlenker machen, laufe dann etwa 20m an einem Riffende vorbei! Dann geht es geradewegs durch das Gebiet. Herliches  Segeln, nach langem wieder! Nachmittags gegen 16:00 komme ich in der Nadibucht an, kenne ich vom letzten Jahr! Schade, es liegen schon 2 andere Segler da. Sie Ankern allerdings recht weit vorne, also im Wind! Da ich es kenne gehe ich an ihnen vorbei, weiter nach hinten und Anker auf knapp 5m!! Heute Morgen, Mi, 13.9. 9:00 geht’s weiter Rtg Savusavu, erst unter Motor, nach der Riffpassage „Nasonisoni“ kann ich wunderbar segeln. Pacifico läuft hoch am Wind, bei 12-15kn Wind und macht 6,5kn Fährt, klasse! In Savusavu will ich Gas tanken, das könnte ich in Vuda am Wo-Ende nicht, und den Sulu etwas ändern, er ist in der Wickelrichtung zu lang! Die Angel hängt wieder draußen, gestern habe ich einen Köder verlohten, heute hab ich auch kein Angelglück!

14.9. heute bin ich vormittags nach Savusavu rein, die Nacht war ich 2 NM vorher „rechts rangelaufen“ und vor Anker!  Da ich nur kurz bleiben will, um einige Dinge zu besorgen, habe ich mir einen Marinaplatz gegönnt, weil kein Dingi nötig ist! Rückwärts an den Marinafinger war kein Problem. Der Captain von der Yacht neben mir wurde schon nervös, als er sah, dass ich solo bin! Gas war schnell mit Taxi aufgefüllt! Der Fahrer gab mir auch einen Tip, wo ich brauchbares Fleisch bekomme! Da habe ich hinterher etwas für Morgen bestellt. Dann Sulu ändern, und einige Versorgungseinkäufe und neue CD’s mit Fijimusik besorgen. Neben Pacifico liegt eine rechte Megayacht! Mindestens 3 Besatzung, aus George Town! Etwa 20m lang. Eben entdecke ich noch einen Bekannten Nachbarn, der allerdings vor der Marina an einer Boje liegt!!! Es ist die MANTA, aus Finnland! Die haben wir zuletzt in der Caletta Horno neben uns gehabt! Dann haben wir sie nochmals in Canal Ackwalisnan begegnet! Man sieht, sooo klein ist die Welt!

Pacifico erwacht, in Etappen!

Gestern bin ich wieder an Bord gekommen, alles ist fast wie ich es hinterlassen habe! Fast? Die Meinzelmännchen waren wohl da und haben wie es im Märchen heißt, “ geputzt, gewaschen, gelüftet, ……“ Technisch läuft alles soweit getestet! Warum in Etappen? Tja auf der sehr glatten Reise von D nach Fiji ist wohl mal wieder mein Gepäck vom Band gerutscht! Also muß ich mich in Geduld üben und einige Tage warten! Das letzte Mal in Brasilien hat es ja 4 Wochen gedauert, hoffen wir mal das beste!!! Jedenfalls schmeckt der Tee im Copi morgens um 6:00 wieder!!! Die Überraschung kam Sonnatg morgen zum Frühstück! Da ist ein Auto mit einer Tasche für Pacifico!!!!! Jaaaaaa, Hurra, di Tasche ist da, und sogar alles drinnen!!!! Also, alles gut am Sonntag! Mittags laufen wir aus, nach Malolo Island! Das Marina Leben ist nicht so meines! Am Mo. und Di. baue ich so manches bei Amiga ein, auch den Autopiloten, den ich im Gepäck hatte!!! Noch weiß ich nicht, ob alles funktioniert, getestet wird erst morgen, Mi!!!!!!!

Fr, 1.9. gestern haben wir es geschafft den Autopiloten zum Laufen zu bringen! Also, nun kann Hilde auch solo größere Strecken bewältigen! Es ist nicht ganz einfach gewesen, da uns die Parameter nicht so geläufig sind! Beim übersteigen auf die Amiga aus dem Kajak, merke ich immer mal wieder, dass es nach Gas riecht! Die Gasflaschen stehen an Deck! Als ich die  VA Stahlflasche anhebe, merke ich, sie ist leer! Erstaunt frage ich Hilde, ob sie die leer gemacht hat!? Sie hatte nicht! Also, leckt die Flasche! Zur Klarstellung halte ich die fast leere Flasche in Wasser,…. und siehe da, am eingeschweißten Kragen kamen kleine Bläschen! Schade, so eine schöne VA Flasche bekommt man nicht so leicht wieder! Auch das neue Radio, sowie das Funkgerät ist installiert! Es fehlt nur noch eine Lätung oben am Mast, für das Antennen Kabel, das kann ich aber nur bei Windstille machen!

So. 3.9. gestern haben  wir uns in Malolo Resort zum Abendessen angemeldet! Der Weg dahin war etwas schwierig, weil um eine kleine Landzunge und da pfiff uns der Wind nur so entgegen!! Nach einigen Minuten war Hilde durch und durch naß, wir drehen um! Mit neuen Klamotten in der Tasche, ein zweiter Versuch! Nach einem Apero, dann zum Essen! Das war richtig klasse!!! Das beste, was wir in Fiji hatten, mit Abstand!!! Die Serviceleute sind sehr nett! „Sera“, bei der wir gebucht hatten, sagte zu mir, ob wir wohl ein Bulahemd hätten, den zu Anmeldung waren wir „in Seglerklamotten“, leger! Also ziehe ich mir abends mein Tongasarrong und passendes Hemd an! Die Reaktion war sehr gut! Viele sagten mir „toller Aufzug“ ! Als ich uns dann noch mit „sototale“ verabschiedete, war die Stimmung perfekt! Da könnte man gerne wieder hingehen, nicht preiswert, aber lecker!!! Heute bei einem weiteren Testlauf mir AMIGAS Autopiloten, stellen wir fest, dass wir den noch „lesen“ lernen müssen, sicher ein Bedienerfehler, aber das kommt sicher auch noch!! Bisher sind es in der kleinen Bucht 5 Boote, stören tun sie nicht wirklich! Ich warte auf ein Wetterfenster um nach Foulaga zu segeln! Noch einige Tage basteln wir an Amiga rum! Freitag den 8.9. laufen wir rüber, vor Lautoka, denn ich möchte am Sa. dort auf den größeren Wochenmarkt! Das Dingi parken wir für ein paar Dollar, können zu Fuß in die Stadt! Auf dem Weg zum Markt besorge ich mir noch Stoff, ich möchte mir einen Sulu machen lassen. Dazu noch ein passendes Hemd, klasse! Ganz unauffällig, sehr viel rot und geln! Nach dem Markt nehmen wir ein Taxi, weil wir auch noch Bier besorgen wollen, und Paletten dich die Stadt zu tragen ist ja nun garnicht komisch! Alles klappt bestens! Da ich noch tanken will, laufen wir vor die Vuda Marina, nun ist Sa. Nachmittag, müssen also bis So. Vormittag warten! Zum ersten Mal ankere ich Ihr, geht bei nördlichen Winden! So. Mittag nach dem Tanken bekommt Amiga noch 250 Ort Wasser. Ich will nach Norden, Hilde mit Amiga nach Malolo!

Pacifico hat Segelpause

Seit einer Wochhe bin ich in D, mit meinen Kindern in Dithmarschen campen! Das Wetter spielt toll mit, grillen, luftige Freizeit alles ist möglich! Ich bin Ende Aug. Wieder auf Pacifico, mit einigem elektronischem Gepäck für AMIGA!!! Gestern waren wir in Eckernförde, das AIS von AMIGA resetten zu lassen, eine etwas schwierige Aktion, weil das Gerät so neu ist, dass selbst die Servicetechniker von Navico noch nicht das richtige Programm dafür hatten! Aber, nach etwa 30 min war auch das gefunden und erledigt!

Pacifico liegt derweil in der Vuda Marina, gut vertäut! Bis zuletzt war alles gut an Bord!

Ein Südsee-Haushaltstag

Fr. 29.6. wir liegen in Mallolo Island, an einer Mooring vom Musket Cove Yachtclub! Da bin ich seit letztem Jahr lebenslang Mitglied! Der Tag fängt wunderschön an, sonnig und mit leichtem Wind, so mögen wir es!

Wer denkt, Südseesegeln ist immer nur baden, essen und in der Sonne liegen, der irrt! Auch ist wie heute mal Wäsche waschen, Bad und Küche putzen, staubsaugen und aufräumen angesagt! Da ich dabei zum Teil viel Wasser brauche läuft auch der Wassermacher! Nun hab ich auch gleich das Copi mit 400er Papier, Naß abgeschliffen und geölt und überlege nun, was ich noch alles so aufräumen könnte! Naklar war ich zwischendurch mal schnell baden und duschen!

Heute soll Hildes Navianlage in Vuda ankommen, wir sind gespannt, ob das wirklich so ist! Denn erst nach erfolgter Auslieferung fahren wir nach Vuda sie abzuholen! Dann gib es nochmal 2 Tage basteln auf AMIGA, bis das ganze System dann hoffentlich gut läuft!

Viel Arbeit in Vuda

Gleich am nächsten Tag, nach Ankunft in Vuda, beginne ich auf Hildes Boot zu werkeln. Es ist vorgesehen eine feste Reling anzuschweißen, Falles umzubauen, Reffleinen einziehen, Elektrik und einiges mehr! Das hat sich auf vier Wochen summiert, bis AMIGA, wie sie nun heißt ins Wasser kommt. Zwei Tage später laufen wir „nebeneinander“ nach Mallolo Island rüber, erste Erfahrungen machen.  Hier in Mallolo, montiere ich dann noch die Solarpaneele, die Duscharmatur am Heck, lackiere die neue Eingangstür und beschäftige mich Tage lang mit den elektrischen Schaltungen der Autopiloten, die natürlich auch nicht gehen. Ich erarbeite mir die verschiedenen Techniken, wie hydraulische Anlagen aufgebaut sein können, welche Unterschiede es gibt! Nun ja, um es kurz zu machen, gestern haben wir eine der Anlagen „fast“ in Gang bekommen, heute gilt es noch Kabel zu suchen und zu testen! Bis zu meiner Sommerreise, Ende Juli nach D werde ich mich noch hier in der Gegend um Vuda rumtreiben. Wenn es spannenderes gibt, gibt’s neue Zeilen!

Laaand in Sicht!

Da.20.5. Seit gestern weht es wunderbar,  die Wellen sind moderat, so kommen wir gut voran, Rtg. Vuda.  Nun, 2-3 Tage sind es noch, da fange ich an mir Gedanken zu machen, wann ich dann wohl ankomme. In Fiji sind die Gebühren für das Einklarieren empfindlich hoch, kommt man außerhalb der normalen Bürozeiten! Also, im Zweifel die Bremse treten und einige Std später ankommen.  Am Nachmittag dann, Angelalarm!!!! Die Leine rauscht raus, ich springe schnell hin, die Bremse zu betätigen. Als die Leine nur noch etwas ausläuft, schnell zum Ruder, Genoa einrollen und zurück an die Angel. Das Ruder steuert nun etwas in den Wind, damit Pacifico nicht so schnell läuft und der Druck auf die Beute zu groß wird.  Schon aus einiger Entfernung sehe ich das schöne leuchten der Goldmakreele, doch noch ist sie nicht an Bord!!!! Schon manches Mal hab ich es nicht geschafft, rechtzeitig den Gaffhacken zu platzieren…… Doch diesmal geht es flott, 80 cm und 4,5 kg liegen nun im Copi! Ich entscheide mich, den Fisch nicht wie sonst zu filetieren, denn ich will ihn ja größtenteils verschenken, also schneide ich mir nur 15 cm ab und lege den Rest im Platik in Kühlschrank! Abends gibt’s naklar Fischfilets im Weißweinmantel!  Die Nacht ist etwas ruppig, der Wind nimmt zu, aber die Fahrt eben auch. Entzwischen rauschen wir mit 6+ kn durch die Nacht, obwohl im 2. Reff! Durch die sich bildenden Wellen fühlt es sich etwas wie in einer Waschmaschiene an, aber das ist eben so!  So.21.5. Es zeichnet sich ab, dass wir am Mo. Nachmittag Vuda erreichen, hoffentlich noch vor 15:00! Das wird knapp, sonst müßte ich eben beidrehen……. Gegen 15:00, wieder Angelalaaaarrrm!!!! Die Rolle rauscht aus, ich jumpe hin, auf dem Schaukelden Achterdeck will jede Bewegung bedacht sein!!! Also, wie am Vortag, Bremse, Steuer und Genoa wegrollen! Der Freund da draußen ist ziemlich böse auf mich, wehrt sich sehr stark und läßt sich vor allem nicht blicken! Das ist in der Regel, kein so tolles Zeichen! Also, die Schnur geht ziemlich weit runter und ich brauche etwa eine halbe Std. bis ich das erste Mal die Flanke leuchten sehe. Es ist ein Bonito, 8,5kg schwer. Auch ihn bekomme ich glücklich an den Gaff. Bonitos stehen bei uns nicht so hoch im Kurs, ein Thuna wäre mir lieber. Da ich ihn aber ja eh verschenken will ist es fast egal! Ich nehme ihn also aus und rein in den Kühlschrank. Der ist nun langsam recht gefüllt. Einen weiteren Biss kriegen wir nicht. Der Wind nimmt auch langsam aber sicher zu, das Mittel liegt nun bei 28kn, es wird etwas ungemütlich. Mo.22.5. Die Nacht war nicht gar so schlecht, man gewöhnt sich an alles, wir Rauschen immer noch dahin, die Winde sind nun bei bis zu 35kn, vormittags seltener unter 30kn! Aber mit der entsprechenden Segelreduzierung geht alles recht gut! Unser Landfall ist nun für 14:00 geplant. Ich mache mir schon so meine Gedanken, wo ich was umstauen kann, was die Offiziellen nicht umbedingt sehen sollten! So sind einige Dinge für Hilde noch original verpackt, das könnte Zollkonzequenzen nach sich ziehen. Auch will ich nicht, dass sie die Körner, Weizen und Roggen in den Mengen bei mir sehen, nicht, dass sie Sie mir die  wegnehmen!!! Aber, als ich die Lagune einlaufe beruhigt sich die Situ und ich kann entspannt meine Vorbereitungen treffen. Da ich schon Internet habe, weil Hilde meine Prepaid Karte von Fiji schon gefüttert hat, ist vieles entspannt und ich kann meine Ankunft auf 14:00 terminieren!  Pünktlich laufe ich ein und die Ofiziellen Besuche dauern kürzer als befürchtet, der Zoll kommt garnicht, sie erwarten mich im  klimatisierten Büro!!! Also, alles  easy, No Problems! Den Damen im Immigrationbüro verschenke ich, nach dem offiziellen Teil den 8,5 kg Bonito, den Mahimahi bekommen die Damen im Marinaoffice! Danach verhole ich uns in Ihnen Marinaplatz. Es ist recht warm und schwühl. Naklar steht erstmal eine Besichtigung der „Altaïr-AMIGA“ auf dem Programm.  Die Folgenden Tage verbringe ich mit Arbeiten auf der AMIGA! Es gilt eine feste Reling anzuschweißenden und so einzigste mehr! ……………Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Bootskultur ist! Pierre, der Voreigner, hat alles was er nicht wollte, oder brauchte einfach abgeschnitten und gut! Na, wir werleben so manche Überraschung! …… wir sind nun 10 Tage auf der AMiGA Zugängen,…….