Laaand in Sicht!

Da.20.5. Seit gestern weht es wunderbar, ¬†die Wellen sind moderat, so kommen wir gut voran, Rtg. Vuda. ¬†Nun, 2-3 Tage sind es noch, da fange ich an mir Gedanken zu machen, wann ich dann wohl ankomme. In Fiji sind die Geb√ľhren f√ľr das Einklarieren empfindlich hoch, kommt man au√üerhalb der normalen B√ľrozeiten! Also, im Zweifel die Bremse treten und einige Std sp√§ter ankommen. ¬†Am Nachmittag dann, Angelalarm!!!! Die Leine rauscht raus, ich springe schnell hin, die Bremse zu bet√§tigen. Als die Leine nur noch etwas ausl√§uft, schnell zum Ruder, Genoa einrollen und zur√ľck an die Angel. Das Ruder steuert nun etwas in den Wind, damit Pacifico nicht so schnell l√§uft und der Druck auf die Beute zu gro√ü wird. ¬†Schon aus einiger Entfernung sehe ich das sch√∂ne leuchten der Goldmakreele, doch noch ist sie nicht an Bord!!!! Schon manches Mal hab ich es nicht geschafft, rechtzeitig den Gaffhacken zu platzieren…… Doch diesmal geht es flott, 80 cm und 4,5 kg liegen nun im Copi! Ich entscheide mich, den Fisch nicht wie sonst zu filetieren, denn ich will ihn ja gr√∂√ütenteils verschenken, also schneide ich mir nur 15 cm ab und lege den Rest im Platik in K√ľhlschrank! Abends gibt’s naklar Fischfilets im Wei√üweinmantel! ¬†Die Nacht ist etwas ruppig, der Wind nimmt zu, aber die Fahrt eben auch. Entzwischen rauschen wir mit 6+ kn durch die Nacht, obwohl im 2. Reff! Durch die sich bildenden Wellen f√ľhlt es sich etwas wie in einer Waschmaschiene an, aber das ist eben so! ¬†So.21.5. Es zeichnet sich ab, dass wir am Mo. Nachmittag Vuda erreichen, hoffentlich noch vor 15:00! Das wird knapp, sonst m√ľ√üte ich eben beidrehen……. Gegen 15:00, wieder Angelalaaaarrrm!!!! Die Rolle rauscht aus, ich jumpe hin, auf dem Schaukelden Achterdeck will jede Bewegung bedacht sein!!! Also, wie am Vortag, Bremse, Steuer und Genoa wegrollen! Der Freund da drau√üen ist ziemlich b√∂se auf mich, wehrt sich sehr stark und l√§√üt sich vor allem nicht blicken! Das ist in der Regel, kein so tolles Zeichen! Also, die Schnur geht ziemlich weit runter und ich brauche etwa eine halbe Std. bis ich das erste Mal die Flanke leuchten sehe. Es ist ein Bonito, 8,5kg schwer. Auch ihn bekomme ich gl√ľcklich an den Gaff. Bonitos stehen bei uns nicht so hoch im Kurs, ein Thuna w√§re mir lieber. Da ich ihn aber ja eh verschenken will ist es fast egal! Ich nehme ihn also aus und rein in den K√ľhlschrank. Der ist nun langsam recht gef√ľllt. Einen weiteren Biss kriegen wir nicht. Der Wind nimmt auch langsam aber sicher zu, das Mittel liegt nun bei 28kn, es wird etwas ungem√ľtlich. Mo.22.5. Die Nacht war nicht gar so schlecht, man gew√∂hnt sich an alles, wir Rauschen immer noch dahin, die Winde sind nun bei bis zu 35kn, vormittags seltener unter 30kn! Aber mit der entsprechenden Segelreduzierung geht alles recht gut! Unser Landfall ist nun f√ľr 14:00 geplant. Ich mache mir schon so meine Gedanken, wo ich was umstauen kann, was die Offiziellen nicht umbedingt sehen sollten! So sind einige Dinge f√ľr Hilde noch original verpackt, das k√∂nnte Zollkonzequenzen nach sich ziehen. Auch will ich nicht, dass sie die K√∂rner, Weizen und Roggen in den Mengen bei mir sehen, nicht, dass sie Sie mir die ¬†wegnehmen!!! Aber, als ich die Lagune einlaufe beruhigt sich die Situ und ich kann entspannt meine Vorbereitungen treffen. Da ich schon Internet habe, weil Hilde meine Prepaid Karte von Fiji schon gef√ľttert hat, ist vieles entspannt und ich kann meine Ankunft auf 14:00 terminieren! ¬†P√ľnktlich laufe ich ein und die Ofiziellen Besuche dauern k√ľrzer als bef√ľrchtet, der Zoll kommt garnicht, sie erwarten mich im ¬†klimatisierten B√ľro!!! Also, alles ¬†easy, No Problems! Den Damen im Immigrationb√ľro verschenke ich, nach dem offiziellen Teil den 8,5 kg Bonito, den Mahimahi bekommen die Damen im Marinaoffice! Danach verhole ich uns in Ihnen Marinaplatz. Es ist recht warm und schw√ľhl. Naklar steht erstmal eine Besichtigung der „Alta√Įr-AMIGA“ auf dem Programm. ¬†Die Folgenden Tage verbringe ich mit Arbeiten auf der AMIGA! Es gilt eine feste Reling anzuschwei√üenden und so einzigste mehr! ……………Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Bootskultur ist! Pierre, der Voreigner, hat alles was er nicht wollte, oder brauchte einfach abgeschnitten und gut! Na, wir werleben so manche √úberraschung! …… wir sind nun 10 Tage auf der AMiGA Zug√§ngen,…….

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