Vuda und Umgebung in Warteposi

Nun bin ich schon 4 Wochen wieder in der Gegend von Vuda und warte auf mein Paket aus D, in dem das ersehnte Ersatzteil fĂŒr den Tiefenmesser ist!  Nach langen 4 1/2 Wochen kommt es endlich an! Der Einbau ist schnell erledigt, doch! —— außer Strichen, ….. nix!! OK, denke ich, nun hab ich ein Problem! Also, den Stecker wieder raus, rein und ——- nochmals,…… nach einigen Versuchen, erscheinen die ersehnten Zahlen, aber nur fĂŒr Sekunden, dann wieder ——! Nachdem ich WD40 einsetze, kommt die dauerhafte Erfolgsmeldung!!! Hurra, ich habe wieder Tiefenblick!!!! Die Wochen fliegen nur so dahin!! Mal Vuda, mal Lautoka, Malolo, Musket! In mir reift der Gedanke, Tapetenwechsel ist angesagt! Also warte ich nun auf ein Wetterfenster um nach NewCal zu segeln, mal ganz etwas anderes als 3 Jahre Fiji in Folge! Zwischendurch ist meine eine Duschpumpe „eingeschlafen“ , vermutlich, wie alles durch lange nicht nutzen!! Wer das nun mißversteht, liegt falsch!!! Nein es ist nicht, dass ich nicht Dusche, aber in den warmen Regionen dusche ich nur draußen, also brauche ich die innere Appumppumpe nicht!!!

49 Tage Fulaga, nicht einen zuviel!

Meine Hosts, Sekelly und Joe sind öfters bei mir an Bord, wir gehen Fischen und haben Spaß. Die Lagune ist einfach toll, es gibt endlos viele AnkerplĂ€tze, ideal mit Sandboden, verborgen, oder offen, ganz wie man es wĂŒnscht. Bei den Angeltouren haben wir anfangs wenig Erfolg, einige Tage sind wir draußen, ohne einen Fisch zu fangen, nur Köder verlohren. An einem dieser Tage, ich bin alleine unterwegs, beißt ein großer Fisch, zieht dermaßen an der Angel, denke der grĂ¶ĂŸte bisher. Doch dann löst er sich. Alsich die Schnur einziehe, sehe ich, dass der Hacken aufgebogen ist!! Anderen Tags hatten wir Vormittags einen 6,5kg Yellofin Thuna und Nachmittags noch einen mit 20kg. Beide habe ich abends in einer KĂŒchenaktion in Olivenöl eingekocht fĂŒr spĂ€tere Zeiten!! Lecker. Insgesamt haben wir so einiges geangelt in der Zeit, bis hin zu  Wahoo 10kg  Und andere. Als Amiga dann auch kommt, wird Joe Hildes Host, ideal fĂŒr uns!! Mit einem Longboat fahren die Jungs mit uns in die Aussenlagune halb um die Insel rum!! Welch ein Erlebnis! Nur das Riff trennt uns vom Pacific, teils steile FelswĂ€nde an der Inselseite!!! Das tĂŒrkisfarbene Wasser lĂ€ĂŸt einen nicht los, es ist berauschend!! Nach etwa 10NM ein weißer Strand mit sehr feinem Sand!! Abgelegen und nicht von den Yachties besucht!!! Wir gehen an den Strand, haben ein vorbereitetes BBQ! Die Tour dorthin hat uns so begeistert, dass Wir mit Pacifico 2 Tage spĂ€ter das gleiche tun, ein ganz anderer Blick aus dem höheren Boot! FĂŒr einen Übernachtstop wird es dort zu unruhig sein, aber wir sind wieder begeistert!
Wir unternehmen so einige Touren gemeinsam auf Pacifico. Nachmittags, als wir neben Amiga Anker, gelangt beim Einziehen des Ankers, das Dingitau in die Schraube! OK! Mein erstes Mal in 6 Jahren. Ich gehe gleich runter um es zu klĂ€ren. Doch die Achse lĂ€ĂŸt sich nicht drehen, zu fest hat sich das Tau um die Achse gepresst. Da es spĂ€t ist, verschiebe ich die Aktion auf den nĂ€chsten Tag. Ich habe mir in NZ ein Taucher-MundstĂŒck besorgt, mit 15m Schlauch und einen Kompressor. Damit kann ich unter dem Boot arbeiten und atmen. Noch hatte ich es nicht ausprobiert, aber es ging wunderbar! Nach etwa einer Std. habe ich alles wieder frei bekommen!!!! Das GerĂ€t hat sich somit schon bezahlt gemacht!!! Gott sei Dank, ohne Motor wĂ€re ich ziemlich aufgeschmissen in der Lagune!!!
An Hildes letzten Abend liegen wir bei Taluma, meinem Lieblingsstrand. Joe, Sekelly und Willy haben Gitarren und Ukulenen mit, wir grillen Fisch und haben Krautsalat! Kawa wird stillos in einem Plastikeimer angerĂŒhrt, zumindest haben wir meine Cup aus Cocos! Bald kommen die Fijis in Stimmung und singen. Die Jungs singen Naklar Fijilieder und als es schon dunkel ist kommt der Farewell-Song! Welch Emotionen!!! Ein unvergessliches Erlebnis! Wir schunkeln im Takt der Wellen mit!!!
Uta, ein Schnitzer hat eine halbfertige Kawa-Schale die mein Interesse weckt. Doch die ist mir nicht perfekt genug, so bietet er an, mir eine neue zu machen, in drei Tagen. Diese gefĂ€llt mir dann gut, die GrĂ¶ĂŸe ist auch OK!! Ich schmirgle sie dann einige Tage an Bord von Pacifico und Tonga wird die Verzierungen machen. Nun liegt die Schale, 15 Kg schwer, gut verpackt im Vorschiff. Solch grosse Schalen werden nur sehr selten verlangt, die Frage nach meiner Absicht habe ich offen gelassen! Jeder der mich kennt, weiß dass ich SouvenierjĂ€ger bin, Andenken fĂŒr spĂ€tere Zeiten! Ein wundervoller Tag, ich beschließe Taluma zu genießen! Also setze ich Pacifico mit dem Kiel gegen 13:00 in den Strandsand. In einer Std wird Ebbe sein, so denke ich, und alles gut. Nach 2Bierchen gehe ich schwimmen. Als ich mich zum Boot umdrehe, oh, wie komisch die Wasserlinie hoch steht!!! Sie liegt etwa 20cm ĂŒber dem Wasser!!! Pacifico steht nun kerzengerade auf dem Kiel. Die wirkliche Ebbe ist aber erst um 17uhr!!! Zum Schluß schaut Pacifico’s Bauch etwa 60cm aus dem Wasser!! Abends um 20:30 schwimmen wir wieder und gehen einige Meter weiter vor Anker!!
Zu meinem Farewell-Abend, er war Ă€hnlich geplant, habe ich noch Angela und Rito von She San eingeladen, wollte mit Ihnen den Spaß teilen. Es ist Di, 7.8., Joe hat Geburtstag. Angela hat einen Geburtstagskuchen gebacken. Da ich an dem Tag kein Fischerfolg hatte, gab es Gulasch und lokales GemĂŒse zu Essen. Die Stimmung war toll, doch das BBQ fehlte irgendwie! Im Dunklen hab ich die Jungs wieder zum Village-Strand gebracht und bin zurĂŒck zu meinem Lieblingsplatz!
Am 8.8. 10:00 geht es dann raus, aus der Lagune, der Abschied fÀllt mir hier immer besonders schwer! Schönes Segeln, bei halben Wind braust Pacifico davon. Als ich eine Mail bekomme, dass Code Blue mein Paket aus NZ mit nach Fiji gebracht hat und in Suva liegt, Àndere ich mein Kurs und es geht nach Suva! Am 9.8. 16:00 laufen wir in Suva ein und Ankern neben Code Blue!
Gestern, Fr, den 10.8. Streife ich durch den Frischmarkt und kaufe als gĂ€be es kein Morgen mehr. Nach ĂŒber 8 Wochen mal wieder so viel Angebot zu haben ist toll. Schwer beladen komme ich gegen 18:00 wieder bei Pacifico an. Beim Auspacken und leeren meiner Hosentaschen, ohje, meine Sonnenbrille ist weg. Ist sie mir wohl im Taxi aus der Tasche gerutscht?? Etwas spĂ€ter klopft es an dem Rumpf, die Crew von Skoots ist im Dingi neben uns und reicht mir im dunklen etwas hoch, mit den Worten, “ das hat uns die Clubbarfrau gegeben, ich hĂ€tte es auf dem Tresen liegen lassen!“ Nochmal GlĂŒck gehabt, die Brille ist wieder da!!

Fulaga ein Paradies

Am 18.06. sind wir morgens aus der Bucht auf Matangi Island ausgelaufen. We herrscht leichter NE Wind, wir laufen um das Riff um die Insel herum und durch Kreuzen zwischen einem anderen Riff noch durch! Dann erreichen wir „freies“ Wasser, bei dem NE geht es fast genau S. wunderbares Segeln. Nach etwa 40NM liegen die Nukutolu Islets genau in unserem Weg. Ich kann nicht höher ran, aber ich will auch keine Höhe verlieren, so fahre ich durch die Schneise, die etwa 70m breit ist durch. Die Tiefe sollte bis 8m runter gehen, ich sehe aber nur 45m. Dann habe ich wieder freies Wasser. Der Wind soll noch mehr nach NE drehen, was er auch leicht tut. Am 19.06. mache ich noch einen Schlag nach NE um mehr Höhe zu gewinnen, bevor der Wind dreht. Schlussentlich dreht er dann auch nicht wirklich. In der zweiten Nacht, lass ich Pacifico quasi treiben, nahe der insel Kabara, es fehlen bis Fulaga noch etwa 25NM. Morgens um 4:30 schaue ich auf den Plotter und sehe 4 AIS Kontakte aus N auf mich zukommen. Diese Flotte heizt mein Ego soweit an, dass ich Segel setze um in der Poolposition zu sein, wenn wir am Pass sind. Vor Fulaga mĂŒssen wir nochmal Höhe gewinnen und machen einen Schlag. Dabei kreuzen wir deren Fahrwasser jeweils mit etwa einer NM. Ob die wissen, dass ich Vorfahrt habe??? Amis und NZ den traue ich das nicht wirklich zu, aber es klappte ja. Über Funk disscutieren sie, wann sie durch den PAss wollten, weil noch ablaufend Wasser ist, und dann gibt es unangenehme Wellen im Pass. Wir laufen einen Bogen passieren den Pass als erste, um 7:30. Richtig viel sehen konnte ich nicht, aber ich kenne den Pass ja nun und alles ist OK. Ich gebe dann den anderen den Rat, noch etwa 45Min zu warten, damit sie die Felsen sehen können. Die Tage in Fulaga vergehen, der Chief, Besse ist schon 92!! und schwĂ€chelt. Ich denke schon der „geht“ bald. So ist es dann auch nach einigen Tagen. Wir Segler sind eingeladen, an den Feierlichkeiten teilzuhaben. In den ersten Wochen bin ich mit meinen Host-Bruedern zu Fischen aus der Lagune raus gefahren, doch ausser dass wir einige Köder verlieren, fangen wir nichts. Doch am letzten Montag, hatte ich Vormittags einen Yellofin Thuna, 6Kg am Haken. Dann tat sich lange nichts. Nachmittags, wir waren schon im „Anflug“ zu dem Pass, kamen noch 2 Skipthuna, ein Bonito und dann ein 20Kg Yellofinn Thuna dazu!! Welch eine Pracht. Die Brueder Sekelly und Joe nehmen die kleineren Fische mit, die Yellowfinns bleiben an Bord. Ich freue mich riesig sie in Olivenöl einkochen zu koennen. Da es ja nun echt viel ist, gebe ich ein grosses Filet an BOB THE CAT ab. Am naechsten Tag bekommt AMAZING GRACE und HELO auch noch Filet. Ich habe in 2 TAgen dann 21 GlĂ€ser Thuna in Oel eingekocht. Die schlechteren und kleinen Partien fĂŒttere ich an Trude, der Schildkröte am Platz. Gestern hatten wir fuer 2 neue Boote eine kleine Strandparty, dazu habe ich kleine „Handpizzen“ gebacken, naklar mit FulagaThuna. Die Begeisterung war gross. In diesen Tagen habe ich auch mein neues UKW FunkgerĂ€t eingebaut und einiges nicht genutzes hinter der Schlttafel ausgebaut. Es ist erstaunlich, was Yachtfunk-Joerg fuer ein Blödsinn gemacht hat! Er hatte mir einiges Verkauft und eingebaut, wovon er offensichtlich nichts verstand und es viel zu kompliziert ist um auf Langfahrt zu gehen. Der Tiefenmesser geht nicht mehr, Kompetenzzentrum-Henning will mir in D Ersatz besorgen und es mir nach Vuda schicken. In diesen Gewaessern ist es doch „blind“ recht mĂŒhsam und gefĂ€hrlich. Da ich ja im Anschluss nach Vanuatu will, ist das schon nötig.

Savusavu- Taveuni

Do, den 7.6. legen wir in der Marina ab und es geht, segelnd die KĂŒste NE.
Die Nadibay ist zwar nach SĂŒden offen, aber es weht ja NE also,……. kein Problem. Ruben, der auch mitgesegelt ist, hat etwas Zweifel, seine Wetterdaten zeigen einige Std stĂ€rken S Wind! Hmmmm, da ich das nicht schenken, bleibe ich und er auch!
Nachts um 23Uhr dann sollte es sich bewahrheiten, es fetzte mit bis zu 38kn in die Bucht, Naklar genau aus SSW!! Dazu gab es Regenschauer, Wetterleuchten und nach kurzer Zeit auch entsprechende Wellen!!! Volles Programm! Ich hatte mit genug Platz geankert und auch 40m Kette draußen, die hab ich dann auf 50m erhöht, dann sollte es aber reichen!! Die Nacht war nicht so tolle!! Morgens, ist Ruben wieder zurĂŒck nach Savusavu, ich habe mich weiter Rtg. Osten gemacht. Wunderschönes Segeln, Ziel ist eine Riffdurchfahrt, Nakasa Passage, und dahinter eine mit Mangroven gesĂ€umte Bucht, gut haltender Boden und hoffentlich erstmal viel Ruhe!! 2 NM vor der Passage, Angelalarm!!! Da ich unter Motor lief, einfach die Geschwindigkeit zu drosseln!!! Ein kleiner Baby-Mahimahi!!! 2,7kg! Am Sa, den 9.6. sehe ich zwei Fijis am Eingang der Bucht fischen, aber sie kommen nicht rĂŒber! Da ich den Fisch nicht wollte, gehe ich also Anker auf und tuckere hinter ihnen her!. Es sind zwei Frauen, die auf einem BĂŒndel Bambus sitzen und in der Lagune angeln. Ich frage sie nach dem Tagesfang,…. lauter kleine Fischchen! Sie bekommen den Mahimahi, mit viel lachen im Gesicht bedanken sie sich!! Meine gute Tat an dem Tag!! Ich verziehe mich wieder in die Bucht!
So, 10.6. laufe ich frĂŒh aus, es geht in die nĂ€chste Riffeinfahrt Dakuniba! Hier ist 2012 ein Segler verloren gegangen. Die Karte stimmt nicht so recht mit der RealitĂ€t ĂŒberein, aber mit Eyeballnavegation geht es!! Ich ankere hinten in einer Bucht, wieder mit Mangroven. Einige HĂ€user am Eingang, armselige HĂŒtten!! Die Nacht ist wieder sehr schön ruhig!!
Mo.11.6. wieder zeitig, gehen wir aus der Bucht. Es gibt einen Weg zur Vianibay, innerhalb des Riffes!! Das will ich machen, etwas spannend, weil mir ja die Bugaugen fehlen! Also geht’s erst nach Karte, als aber klar wird, dass diese nicht so recht stimmt, umfahrenichbdas Riff und markiere es in der Karte fĂŒr andere Navionics Nutzer!! Dann wir es nochmal spannend, denn es beginnt eine Strömung zu entstehen, leider mit uns, von etwa 2 kn!!! Auf der Karte sind Marker eingezeichnet, die natĂŒrlich nicht da sind, also suche ich meinen Weg selber!! Es wird etwas eng, aber entlich sehe ich eine schmale Passage, zwischen zwei Bommies durch, die etwa 10m auseinander stehen. Das etwas brodelnde Wasser verwirrt mich kurz, weil auf den Bommies ist es ruhig, dazwischen quirlig!!! Ich hĂ€tte es eher anders rum erwartet!! Pacifico rutscht da durch und ist im klaren Wasser!!! Uff, nochmal mache ich den Weg nicht!! SpĂ€ter erzĂ€hlt mir Willy, der Weg sei ganz dicht bei der Insel, und nicht 60m weiter draußen!! Willy treffe ich am ersten Strand, gleich links in der Vianibay! Er ist schnell dabei sich anzubieten mir das Rainbowreef zu zeigen! Also schippern wir zusammen mit seinem Sohn los! Doch die ersehnten Corallen blieben mir verweigert, der FĂŒhrer wohl nicht gut genug!
Was soll’s, nachdem ich ihn abgesetzt habe, bin ich langsam und vorsichtig durch die Vianibay, an einem Riff entlang und quer durch die Bucht zur Dyving Akademy Fiji. Dort gehe ich vor Anker.
Di. 12.6. der Tag ist lau und endet im Naquaiquai Creek, Mangroven, Windstille und Muddy Boden was will ich mehr!
Mi. 13.6. wir gehen frĂŒh Anker auf, weil ich einen Fisch fangen möchte!! Also, schon um 7Uhr geht’s los, nach Karte um Kioa Island rum, und dann nach Taveuni rĂŒber! Hinter Kioa Island, der erste Biss, ein 8kg Barracuda, nicht meine erste Wahl, aber die Fijis essen ja alles!! Nachmittag dann noch ein Biss, ein kapitaler Wahoo von 20kg. Beide tĂ€usche ich gegen ein Dinner im Taveuni Palm Resort ein. Sky Blue Eyes, ein amerikanisches Paar liegt schon vor dem Resort, ich lade Sie zum Dinner ein, wir hatten viel Spaß!
Do. 14.6. ich will mich ja eigentlich auf den Trip zur Laugruppe vorbereiten. Dazu wollte ich in Savusavu noch einkaufen, doch das ist 3 Tage weg. Also ankere ich bei Somosomo und schaue was ich bekomme und spare mir den Weg nach Savusavu!
So mache ich es und kaufe reichlich „Mitbringsel“ ein. Mehl, Reis, Zucker, bis hin zu Cawa!
Heute, Sa. 16.6. segeln wir nach Matagi, einer kleinen Insel weiter NE, um eine bestmögliche Ausgangsposition zu haben, fĂŒr den Weg nach SĂŒden!! Es ist ein wunderbarer Segelwind, bis 22Kn, SSE, Pacifico rauscht mit gerefften Segeln dahin!  Die Windrichtung soll sich ja in den nĂ€chsten Tagen Ă€ndern!!!

Der Trip nach Fiji 2018

Bruce, der Zollbeamte, kommt vor seinem Termin um 9, also sind wir um 9:00 schon fertig! Er fragt wie immer 2x ob man fertig zur Abreise sei! Ich wollte nur noch schnell FrĂŒhstĂŒcken, dass sei OK!
Am 21.5. 9:45 lege ich in Marsden Cove ab. Es geht erst unter Motor raus, der Wind ist bestellt und soll kommen. Vor Bream Head dann die kleine EntĂ€uschung, es ist wieder weniger als bestellt! GemĂŒtlich geht’s den ersten Tag. FĂŒr den nĂ€chsten hatte das Kompetenzzentrum schIch on andere Töne angeschlagen, es kommt heftig aus NW. Das passt wunderbar, 90° Halbwind. Noch lasse ich ein Teil des Groß stehen, doch auch die Genoa ist zeitweilig im 2 1/2 Reff! Es geht zwar schnell aber ungemĂŒtlich, naja das hatte ich ja am Vortag schon. Die Nacht kommt entsprechend, schaukelig und ruppig! Es kommt viel Wasser ĂŒber das Deck geschossen und schon tropft es aus der Deckenverkleidung! So ein Mi…. ich hatte doch in Whangarei den Kabeldurchgang abgedichtet!? Von den 2 Decksluken tropft es auch! OK, da hab ich mit etwas Papier dazwischenklemmen nachgeholfen, nun scheint das dicht zu sein. Da mich diese Mastlekage schon lange Ă€rgert, Schraube ich nun auf See die Verkleidung ab um sicherzustellen, wo es leckt! Es scheint so, als dass der Holzunterbau zu dem VA Durchgang in sich leckt, weil aus Teak gefertigt und Risse hat! Das ist eine Fijibaustelle!! Das Poliester habe ich an Bord!
2 Tage geht das so, wenig Schlaf macht mĂŒde. In der Nacht zu Do wird es weniger, Henning prophezeit mir weiteren Wind. So entscheide ich Raoul Island anzulaufen, um die nĂ€chste Front passieren zu lassen. Die letzten 14 Std vor Raoul Island ist so wenig Wind, dass Jan aushilft. Erst dachte ich die Insel sei bewohnt, dann sagte Henning etwas von Holtels?? Schließlich kommt Hilde und schreibt, die Insel sei unbewohnt! So ist es denn auch, außer Steinen und Wald, bergig! Das war’s! Im SE liegt eine große Bucht, die laut Karte zum Schutz gut ist, doch da steht soviel Schwell rein, das ist kein Spaß, das hatte ich mir anders vorgestellt! Also, um die Ecke rum auf die Ostseite von Raoul. Da gibt es nicht viel, nur eine kleine Einbuchtung, Turtle Bay! Daneben, aber offener der Corallengarden, die will ich ja nicht kaputt machen! Also drehe ich meine Kreise in der Turtle Bay und mache eine große SandflĂ€che aus! Das ist es, Ankern, Essen machen, genießen. Doch so einfach war es denn doch nicht! In der Nacht dreht der Wind etwas mehr nach SW somit waren wir gĂ€nzlich im Windschatten und Pacifico dreht sich wie immer quer zum Schwell. Der ist zwar nicht stark, aber das Boot schaukelt sich so richtig ein und es geht 30° und 30° her!! Grausam. Also, 2:20 am Sa. Anker auf und in die vorher besichtigte Bucht! Auf dem Weg höre ich Hundegebell! Mehrere, eine Horde.
Sind das „Hallos“ ich drossle den Motor, gehe auf die Heckplattform, nein ganz klar Hundegebell, oder so etwas Ă€hnliches!!!! Ich kann mir kaum Hund auf einer nicht bewohnten Insel Raoul vorstellen!!??!?!
In der SE Bucht steht nun etwas der Wind, aber das ist OK! Ich lege mich wieder schlafen. So recht will es nicht klappen, wohl zu mĂŒde!
Morgens gegen 8 Uhr nimmt nun der Wind wie geplant mehr und mehr zu, so dass als ich schon dabei war den Anker abermals einzuholen, mir schon die Gischt ins Gesicht flog! Das hĂ€tte auch ins Auge gehen können, bei dem Wind, Welle und Legerwallsitu!… Auf der GegenĂŒberliegenden Seite der Bucht finde ich ein Platz, nicht soo nach meinem Geschmack, aber es muß ja sein! Der Anker fĂ€llt auf steimigen Grund! Ich habe ihn nicht „eingefahren“, da ich nicht riskieren wollte, dass sich der Anker zwischen Felsen verkeilt!!! Aber, er hielt! Im Laufe des Tages wird die Richtung und StĂ€rke zunehmen……. 14:45 beschließe ich, aufzubrechen, aus dieser FĂ€lle zu entkommen, denn hinter mir sind Felsen, von S soll stĂ€rkerer Wind kommen!!! Also wohin?? Draußen sieht es auch nicht mehr soo schlimm aus, das fliegende Wasser ist weg?!! Ich bin ja schon froh, dass der Anker ohne Probleme hoch kommt!!! Dann geht’s los. Je weiter wir raus kommen, desto mehr Wind kommt, ist ja logisch! Pacifico rauscht nur mit einem Drittel der Genoa mit 8-10kn daher. Links um die Ecke sind noch einige Inseln, die will ich aufgrund des starken Windes alle umfahren, was spielen schon einige NM fĂŒr eine Rolle! Die ersten 2 Std sind wir ja etwa noch im Windschatten der Inseln, dann geht’s erst richtig zur Sache. Die Anzeige steigt stetig bis auf 36 kn das bei 90° Winkel! Die Welle ist etwa 4-5m aber relativ lang und gut zu haben. Um uns herum pfeift und rauscht es, es ist ein Wahnsinn! Zwischendurch immer wieder die Gedanken, “ ist das richtig, was ich da mache??“ Ich habe 3 NĂ€chte kaum geschlafen und dann in so eine brodelnd See?? Alternativ wĂ€re es gewesen, dort zu bleiben und zu hoffen, dass der Anker hĂ€lt. Tut er es nicht, wĂ€ren wir auf den Steinen. Zudem wĂŒrde es in der Nacht sehr schwer sein den Anker zu lichten und zu verschwinden, wenn der Wind wieder stĂ€rker ist!…. Hier draußen, kann ich „worst case“ die Segel streichen und uns treiben lassen, aber wenigstens nicht auf Felsen! So beim Beobachten, wie sich der Bug in die Wellen stĂ¶ĂŸt, fĂ€llt mir auf, ohje, ich hab vergessen den Anker zu sichern!! Hmmmm bei dem Wellengang und Getöse nach vorne gehen, kann leicht etwas passieren! Doch ich komme auf die Idee, die Kette unten in Bug zusammen zu binden, so dass selbst wenn sich der Anker bewegen wĂŒrde, er nicht austauschen kann!
Je weiter wir von der Inselgruppe entfernt sind, desto angenehmer wird die See! Pacifico zischt dahin, mit den wenigen qm Segel. Klar, es geht rauf und runter, rechts und links, aber es scheint alles stabil und „ruhig“ zu sein! Ich bin zudem der Meinung, das Boot nicht zu ĂŒberlasten, ein weit verbreiteter Fehler, wie ich meine! Abends gegen 23 Uhr lĂ€ĂŸt der Wind etwas nach, gegen 2 Uhr nachts sind es nur noch Mitte 20er! Um 23 Uhr lege ich mich in die Koje, schaue ab und an mal. Ich trĂ€ume, ein Fiji steuert das Boot durch die Wellen, auch wenn es mal gegen die Bordwand knallt, weiß ich ihn ja da!
Als ich dann mal hoch mußte, konnte ich mir doch ein Schmunzeln nicht verkneifen, denn der Fiji ist ja nicht real da!
So, 27.5. gegen 5:30 wache ich auf, hatte einige Std geschlafen. Das Wasser,ist relativ ruhig, Wind so um die 15kn, wunderbar! Diese Sektion ist ĂŒberstanden! Habe Kontakt zum Kompetenzzentrum und trinke meinen Tee!
Mo.28.5. Der Wind lĂ€ĂŸt nach, ich rechne, wie ich bei Tageslicht Minerva erreichen kann!! Es kommt aber so garnicht hin, so reduziere ich die Segel bis auf einen kleinen Fetzen, um erst Morgens bei Minerva zu sein. So ist die Nacht dann auch entsprechend gemĂŒtlich, ich muß nur aufpassen, dass wir Minerva SĂŒd nicht zu nahe kommen, im Falle einer Winddrehung!
Di. 29.5. gegen 8:00 laufen wir im Pass von Minerva Nord ein. Es liegen schon 5 weitere Boote in der SE Ecke, denn das ist die geschĂŒtzteste, gegen Wind und Welle, außerdem ist es dort zum Teil relativ flach, also bis 5m! Gegen 11 Uhr paddle ich mit dem Kajak aus Riff. Es steht etwa 40cm aus dem Wasser, aber es lĂ€uft die ganze Zeit Meerwasser drĂŒber, weil an der Außenseite kontinuierlich Brecher auflaufen. Es ist schon sehr komische Situ, mitten im Pacific auf dem Riff spazieren gehen zu können! Beim Treffen mit anderen RifflĂ€ufern wird wie immer das Lobsterfangen diskutiert, ich habe aber noch keinen gesehen, der wirklich einen bekommen hat! Zwei NĂ€chte bleibe ich hier,
Do. 31.5. 16:00 Lichte ich den Anker um Rtg. Savusavu zu segeln. Das sind 430nm also etwa 3 Tage. Da ich nicht am WoEnde ankommen will, weil dann die GebĂŒhren mehr als doppelt so hoch sind, denke ich das passt, um Montag, den 4.6. in Fiji anzukommen!

Heute, Montag den 4.6. laufen wir um 9:00 in Savusavu ein! An der Marina finden wir am Q Steg einen Platz. Nunwarte ich nach gewissen Vorbereitungen auf die Offiziellen! Alles lĂ€uft wie am SchnĂŒrchen!

Mi, 6.6. Die prozedur ist glatt gelaufen. Die ersten kleinen EinkaĂ€ufe sind getĂ€tigt, nun versuche ich zur Ruhe zu kommen. Ein ameirikanischer Einhandsegler, den ich treffe, schlĂ€gt vor am Di mit dem Vbus ĂŒber die Insel zu fahren. So machen wir es! 2,5 Std je Rtg, fĂŒr 100km!!!!!! Es ist eine interessante Fahrt in einem öffentlichen Bus! Neben mir eine schlanke Fijifrau, die mir erzĂ€hlt, sie habe 9 Kinder GebĂŒhren, lebe als Alleinerziehende in einem Village und „verdient“ ihren Unterhalt mit dem Bischen was sie aus ihrem Garten erwirtschaften kann, aber sie sei glĂŒcklich trotz des Lebens am Existenzminnimums!!! Das gibt einem schon zu denken!

Die zweite Nacht in der Marina ist nun vorbei und die „Instrumente“ am Körper zeigen, dass die Batterien wieder zu regenerieren scheinen! RĂŒckblickend war dieser Trip einer meiner anstrengendsten der gesamten Jahre! Es ist recht viel Wind dabei gewesen, kein Sturm, aber schon viel Wind, der aber ĂŒber Tage angehalten hat. Das fĂŒhrte dazu, dass ich nicht so recht in meinen Seeschlafrythmus gefunden habe, den ich sonst sehr strikt einhalte! Zum GlĂŒck sind die Winde in, fĂŒr uns gĂŒnstiger Richtungen gewesen, sonst wĂ€ren noch Kursgedanken dazugekommen!!! Durch die ganz tolle Wetterberatung aus dem Kompetenzzentrum Hamburg, bin ich ja auch nicht nur im Bilde gewesen, wie die Winde sind, sondern auch, wie sie werden! Das ist eigentlich noch wichtiger!! Dir Henning nochmal ein ganz fettes Dankeschön!!! dafĂŒr! Selbst die aufbauenden Worte, die bei den Mails mitkommen sind manchmal wie das gereichte Handtuch, um die Gischt aus dem Gesicht zu wischen fĂŒr klare Sicht!!! Vielen Dank!

Auf dem Weg nach Fiji

Am Montag Morgen hat die Pacifico in Marsden Cove ausklariert und ist jetzt auf dem Weg nach Fiji.

Die erste Nacht ist gut verlaufen, die Stimmung ist gut und die Pacifico hat schon gut Strecke gemacht.

auf dem Bild sind die frĂŒheren Reisen und die grĂŒne Markierung  in der Mitte zeigt die Position von heute Morgen, dem 22.5.2018

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Die Segelsaison 2018 geht los!

Ich bin am 13.4. wieder auf Pacifico angekommen! Habe sie soweit OK vorgefunden, Hilde war schon so nett und hat Pacifico in die Town Basin Marina verholt! Soweit ersichtlich laufen alle Systeme. Am Montag hole ich das Segel, welches der Segelmacher ĂŒberarbeiten wollte von ihm ab. Am folgetag mache ich ein Probeschlag, um zu sehen, ob sich etwas getan hat! Schon beim Aufziehen, kann ich keine NĂ€hspuren sehen, was mich stutzig macht, denn wir hatten abgesprochen, wenn das Segel gut steht, toleriere ich Anzeichen doppeltem NĂ€hen. Nach dem Törn, komme ich klar zum Schluß, dass David mich verkohlt hat, er hat sicherlich das Segel nicht angefaßt!! Nun stellt sich die Frage, was man in einem fremden Land in soeinem Fall macht! Erstmal nochmal reden! Zu zweit gehen wir zu David, der Naklar nicht begeistert ist! Er druckst rum und sagt er hĂ€tte nun keine Zeit, das Segel nochmal zu schneidern!! Er hatte mir im Januar zugesichert, das Segel, welches er zu flach geschnitten hat, zu ersetzen!!! Aber wann!???  Ich solle doch diese Saison mit dem Segel segeln und wenn es am Jahresende mir immer noch nicht gefĂ€llt, dann ersetzt er es!! Ein fĂŒr mich nicht akzeptabler Weg!!!! Ich denke ĂŒber einen „öffentlichen Schiedsspruch“ nach, den es hier in NZ gibt! Doch Hilde bringt in einem Weiteren GesprĂ€ch David dazu, das Segel binnen 3 Wochen zu erneuern!……..

Meine Reise nach NZ war so entspannt, dass ich beim Umsteigen in Dubai meinen großen Fotoapparat im Flieger hab liegen lassen! Dies ist mir erst 5 Std spĂ€ter beim einsteigen in den NĂ€chsten aufgefallen!! Was tun! Die Flugbegleitung meinte, die Chansen seien recht groß, ich solle mich in AKL bei „lost and found“ melden! …….. aus dem AKL-Citybus, mit W-LAN mache ich per Mail meine Meldung nach Dubai! …….. Etwa 24 Std spĂ€ter, nachdem ich Seriennummern noch nachgesendet habe, kommt die erfreuliche Meldung, die Camera ist geortet und sichergestellt! 2 Tage spĂ€ter liegt sie in AKL Abholbereit! Ich nehme mir einen Leihwagen und fahre hin, auf dem Weg besorge ich fĂŒr Pacifico und Amiga neue Batterien, so sparen wir das Porto! Emirates hat also eine tolle Organisation fĂŒr solche FĂ€lle!!!!

Ich gehe derweil mit Pacifico aus dem Wasser. Der Rumpf will poliert werden und das Antifouling erneuert, fĂŒr eine entspannte Saison 2018. Am 27.4. kommen wir wieder ins Wasser, ich weiß, dass meine Arme in den drei Tagen bestimmt lĂ€nger als normal geworden sind. Aber, es lohnt sich, Pacifico sieht wieder gepflegt aus und da es schlechtes Wetter geben soll, bin ich die Zeit lieber in der Marina als auf dem Trockenen!!

Die Zeit bis zur Fertigstellung des Segels, will ich nach Bay of Island, dort ist es viel schöner einige Tage auszuspannen! Durch Zufall ist Johanna, Swantjes Tochter dort zum SchĂŒleraustausch! Swantje hat vor 20 Jahren einige Zeit bei Herm.Stoltz gearbeitet! Wir haben uns zu einem Treffen auf Pacifico verabredet!

6.5. gestern quasi ein Blinde Date, denn ich kenne ja weder Johanna noch Ihre Gasteltern. Doch, der Parkplatz ist nicht groß, so finden wir uns gleich! Gleich ging es los und sobald freies Wasser erreicht war habe ich Johanna ins Brotbacken eingewiesen! Mittags, in einer lauschigen Bucht, hab ich Essen nach Wahl gemacht, David hat Mahimahi gehabt, Johanna und Winn Gulasch a La Pacifico. Nach der RĂŒckkehr wollte Hanna dann noch unbedingt in den Mast klettern, wie ein Wisel ist sie da hoch und wieder runter!! ( natĂŒrlich abgesichert! ) Abends hatten wir noch ein leckeres Essen bei Win und David zu Hause, ….. lecker! Gegen 21:45 war ich dann glĂŒcklich wieder zu Hause und im Bett! Es war ein toller Tag, leider bedeckt, aber die Delfine haben das wieder wett gemacht!

Heute Nachmittag, liege ich wieder ganz alleine zu Hause, in Robertson Island! Die Sonne gibt noch eine kurze Vorstellung und es gibt wohl,einen ruhigen Aben! Herrlich !!!!

11.5. Es regnet! Ich bereite mich auf die RĂŒckfahrt nach Whangarei vor! Vor einigen Tagen hat David, der Segelmacher das Tandtuch geschmissen! Also, Geld zurĂŒck und kein Segel! Na klasse!! Das nach 6 Monaten! Ein gesonderter Bericht kommt deshalb noch! Es soll am Wo-Ende stark aus N Wehen,  klasse fĂŒr die Tour nach SĂŒden! Doch Sa schĂŒttet es aus Eimern und der Wind ist mĂ€ĂŸig! Ebenso so! In den nĂ€chsten Tagen will ich mich auf den großen Trip nach Fiji vorbereiten, und mit dem nĂ€chsten Wetterfenster los!

Was wir Segler garnicht mögen……

Seit vier Tagen weht es, teils recht heftig. Wir liegen in Robertson Island gut geschĂŒtzt und meißt alleine! Seit gestern regnet es dabei auch noch stark. Das ist so ein richtiges Ähhh Wetter! Aber, es ist nicht allzu kalt dabei! Vor etwa einer halben Std. dann, hat irgendjemand den Wind abgestellt! Von jetzt auf gleich blieb der Wind weg! Regnen tuts immer noch! Morgen, oder wann auch immer wird es ja wieder schön, dann ist das alles vergessen!

Sa. 20.01. Ein wunderbarer Tag! Ich liege noch in Robertson Island, meine Lieblingsbucht! Mittags lasse ich den Wassermacher ĂŒber die Batterie und Solar laufen, um die Tanks aufzufĂŒllen! Dann lege ich mich zu einem Mittagsnickerchen hin. Nach etwa 1,5 Std wache ich auf, weil die Hochdruckpumpe so lasch lĂ€uft. Ein Blick auf den Batteriemonitor zeigt, die Batterien sind kollabiert. OK! Das passt uns so kurz vor der Sommerpause nungar nicht. Also laufen wir So, den 21.01. nach Opua um fĂŒr Ersatz zu sehen. Meerbaer gibt mir einen Tip, welche ich im Netz kaufen könnte und in den LĂ€den fiel mir die Entscheidung leicht, weil eh keine direkt verfĂŒgbar waren! Also habe ich nach Auslaufen 2x220AH Batterien in Auckland bestellt, sie sollten nach Whangarei geschickt werden. Di. mache ich mich dann auf den Weg nach Whangarei. Die Woche ĂŒber soll kaum Wind sein, so lĂ€uft der Motor und Wassermacher. Diesen spĂŒhle ich und lege ihn mit den entsprechenden Mitteln Still, fĂŒr die 3 Monatige Pause! Abends erreiche ich die Urquhards Bay, wo auch Amiga liegt. Mi Vormittag tauschen Hilde und ich einige Sachen, dann mache ich mich auf den Weh nach Whangarei, wo die Batterien schon eingetroffen sind. Noch nachmittags „lade“ ich mittels Großbaum die Batterien vom Steg direkt in das Batteriefach durch die Achterluke!  Der Generator, der auch nach 5 Jahren seinen Dienst verweigert, den habe ich angedroht bei „Unwilligkeit“  wird er entsorgt. Ich wĂ€hrend der stundenlangen Motorfahrt am Di, ihn zerlegt, gereinigt, geölt und sĂ€mtlich erreichbaren Kontakte geöffnet und wieder zusammengesteckt! Nach Endmontage, …….. er lĂ€uft wieder prima, mal sehen wie lange!

So.28.01. mein ReisegepÀck wird wieder aus einem Karton bestehen, darin sind die diversen Kawabowls einfacher zu verstauen! Trude, die Schildkröte  soll auch mit, da gilt Gang besondere Vorsicht, dass sie nicht beschÀdigt wird!

Januar in Bay of Islands

Die Tage ziehen so dahin. Wheinachten, Sylvester sind rum, der Segleralltag kommt wieder! Letzte Woche hatten wir drei stĂŒrmische Tage mit richtig Wind, 45kn am Ankerplatz. Da wir drauf vorbereitet waren, keine Probleme. Jetzt sind wieder wunderschöne Sonnentage. Bei Amiga habe ich auch so einiges gebastelt, auch da kommen wir langsam voran! In 14 Tagen geht Pacifico ja in die Sommerpause, soll heißen ich fliege fĂŒr 8 Wochen nach D.

Raus aus der Marina und Segel testen

Do, 14.12. verlassen wir gegen 17:30 die Marina. Vor der BrĂŒcke mĂŒssen wir einige Zeit warten, da zuviel Straßenverkehr ist? Dann aber geht’s Fluß abwĂ€rts, zur Uhrquartsbay, ein schöner Platz zum ĂŒbernachten. Fr. Geht’s gleich morgens los, es weht etwas, aber ….. nicht wirklich! Ich rolle die neue Genoa aus und bin nicht wirklich zufrieden, es sind leichte Dellen im Segel, nicht schön. Mal sehen, was David dazu sagt, wenn ich wieder in Whangarei bin! Mit Motorhilfe kommen wir bis nach Whangamumu, einer imposanten Ankerbucht. Sa. Morgens dann, wieder ohne bemerkenswerten Wind zur Bay of Islands! Auf dem Weg jedoch, als meine Waseertanks voll sind und ich den Wassermacher ausstelle, jagt die Voltzahl nach oben, nicht schön, da ist wohl was im Eimer!!! Ich tippe auf die Lima, aber das sollen am Montag die Elektriker in Opua definieren und klarstellen. Ich habe zum Ersatz noch eine Lima dabei, zwar etwas kleiner, aber ausreichend!

20.12. nun war ich 3 Tage in der Marina Opua. Die Elektriker haben den großen Reglergetestet, OK, dann die Lima! Da liegt das Problem! Erst war eine neue im GesprĂ€ch, aber die richtige finden stellt sich schwieriger dar als gedacht. Nachmittags zerlegt er die Defekte und kann sehen, was fĂŒr ein Regler da rein muß!! Also wird doch eine Reparatur angestrebt. Di. Morgen um 8:00 war der Reglerschon in der Post, so dass nachmittags die Lima schon wieder eingebaut werden kann! Testlauf,…. alles gut! Heute bietet mir Die eine Kiwiseglerin an zum Einkauf mit ihrem Auto. Das nehmen Hilde und ich beide gerne an, so kaufen wir noch etwas ein und ich verlasse vor 12:00 die Marina! Dann raus aus der Bucht in Sauberes Wasser. Ich gehe dann in eine Bucht, wo ich erst alleine liege, dann abends gesellt sich hochbeinig Segler dazu, aber mit genug Abstand! Es ist einfach toll wieder so einsam zu liegen.

27.12. Die folgenden Tage liegen wir dann in Robertson Island, vor einem schönen Strand und vor den NE Winden geschĂŒtzt durch die Insel. Zwischendurch lasse ich den Wassermacher laufen, mit Generator. Doch,  der streikt nach einiger Zeit. Alles gute zureden, Vergasertauschen, ZĂŒndkerzentausch, alles hilft nix. Zudem meinte ich ein klapperndes GerĂ€usch gehört zu haben, als er ausging!….. Da der Gen. Nicht mehr ganz neu ist, hab ich mich schon mit seinem Ableben angefreundet und im Netz nach geeignetem Ersatz geschaut. Doppelt so stark, fĂŒr halbes Geld….. Eine Nacht drĂŒber schlafen, und ich probiere es nochmal!!! Er springt an, lĂ€uft aber nur etwa 30 min. Dann wieder aus! In der folgenden Nacht hatte ich den Gedanken, dass ich die Situation schon einmal hatte, da lag es vielleicht am Sprit!!! Ich also gestern den Tank wieder ausgekippt und aus einem anderen Kanister, den ich in Vuda zuletzt getankt hatte neu gefĂŒllt. Nach einigem Zuspruch springt er tatsĂ€chlich wieder an!!! Also, vielleicht doch der Sprit? Ich bin heute zur Tankstelle und habe neues Benzin mit 95 Okt. geholt, das beste was man hier bekommt, fĂŒr stolze 1,25€!! Da ich AMIGA heute Morgen Wasser gegeben habe, sind meine Tanks leer und nun teste ich meine neue Generator-Phylosophie! Der Segelmacher war auch da. Er hat mir gezeigt, dass ich sehr viel mehr mit dem Genoaschlitten arbeiten muß als bisher, dann steht das Segel brauchbar. Ich werde mich damit zufrieden geben mĂŒssen, bin es aber nicht so recht! Ist halt so! Raus aus der Marina und Segel testen weiterlesen