Warten…….

Ok, ok ! Einige Fragen sich, was ist los mit Hermann. Ich bin derzeit ein Corona HĂ€ngengebliebener! Komm nicht weg aus D. Pacifico liegt vermeintlich sicher in den Solomon Inseln.

Ich will auch immer mal neue Bilder laden, komm aber mit dem neuen Programm noch nicht so zurecht! Das Programm lÀuft wohl, es liegt eher an meiner UnfÀhigkeit!

Ein großes Danke schön an Hilde, fĂŒr die Modernisierung der Seite!

Pleite, Pech und Pannen in den Solomons

Die Ersatzteile sind bestellt und wir warten. Es soll in 10 Tagen alles da sein. ……sollte! Es entpuppt sich dann ein langes hin und her, die Hydraulikeinheit sollte direkt aus GB kommen – dann nun doch nicht, das Instrument ist plötzlich nicht verfĂŒgbar. Wir werden von Woche zu Woche vertröstet. Nach ganzen 5 Wochen ist nun alles da und schnell eingebaut! Zum GlĂŒck funktioniert alles. Der grĂ¶ĂŸte Segen ist der Autopilot. Ohne ist man auf den langen Strecken doch ziemlich aufgeschmissen.

In der Zwischenzeit lernen wir Honiara etwas kennen. Naja, das, was es dort so gibt und wo. Honiara ist nicht eine Stadt, die man gesehen haben muß. Doch es ist erwĂ€hnenswert, dass nachdem die Sendung mit 3 Paketen aus AKL erstmal losging, wir sie innerhalb von 46std in den HĂ€nden gehabt haben!!
Ganze 2 Std nach Landung des Fliegers, hat uns die DHL sogar mit einem Bus rumgebracht!!!

Am nĂ€chsten Tag wollen wir los. Endlich mal wieder tiefes Wasser unter dem Kiel haben! Russel Island ist unser Etappenziel. Wir kommen erst mittags los und das könnte fĂŒr die 50NM knapp werden. So geben wir schon unterwegs etwas Gas und schaffen es bis zum letzten „BĂŒchsenlich“ zu unserem erwĂ€hlten Ankerplatz. Die Anker fallen auf 24m Tiefe!!
Die Nacht ist ruhig. Morgens wollen wir frĂŒh weiter, so gehen wir Anker auf. Doch, Hilde winkt ab, die Ankerwinde geht nicht!! Nach kurzem Check, beginnt Hilde die 70m Kette mit der Hand bzw. Handwinde aufzuholen! Ein mĂŒhsames GeschĂ€ft. Ich ankere noch einmal und helfe.

Am folgenden Mittag sind wir in der Billipassage, dem Eingang zur Marovo Lagoon. Hier finden wir einen Ankerplatz auf 4-5m, wissend, dass die Winde nicht geht!!
Es stellt sich raus, dass der Motor durchgebrannt ist, zumindest der AufwÀrtsgang.
Das stellt uns vor einige Probleme, die unser Zeitmanagement betreffen. Ein neuer Motor muß her und das dauert seine Zeit. Internet gibt es hier nicht. Also mĂŒssen wir schnellstens zu einer Stadt, wo ein brauchbares Netz ist.
Der Platz ist aber sehr idyllisch, so bleiben wir einige Tage. Ab und an kommen Canus lĂ€ngs und bieten uns Holzarbeiten an. Ein Paul organisiert fĂŒr den nĂ€chsten Tag 10uhr einen Markt. Nur fĂŒr uns. Etwa 20 „carver“ bilden einen großen Kreis, mit auf dem Boden ausgebreiteten Decken und darauf ihre teils sehr kunstvoll gearbeiteten Sachen. Figuren, Schalen, Masken – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Das meiste ist mit den fĂŒr die Solomons typischen Perlmuttverzierungen versehen. Wir sind etwas sprachlos. All diese Menschen haben naklar die Hoffnung, ein GeschĂ€ft mit uns zu machen. Wir gehen erstmal eine Runde, ohne viel Kommentar, dann noch eine. Die Teile sind wie ĂŒberall teils sehr schön, teils untere QualitĂ€t. Hilde verliebt sich zu erst in einige Teile und beginnt den Handel. Da ich ja schon in Honiara einiges erstanden habe, weiß ich, wie die Leute ticken und was rauszuholen ist. Einige gute Deals bekommen wir hin. Nach etwa einer Std ist die Show vorbei. Einige der Leute sind happy, andere enttĂ€uscht. So ist es eben!

Nach 3 Tagen geht es weiter nach Sehge. Auf dem Weg durchlaufen wir die wunderschöne Marovo Lagoon und kommen zum Schluß, dass es schade wĂ€re hier nur durchzuhetzen. Doch wir brauchen ein Netz fĂŒr die Ankerwinde!!!
In Sehge suchen wir naklar wieder einen flachen Ankerplatz und laufen in eine kleine Lagune. Als ich bewußt langsam ĂŒber ein Riff dahingleite, kommen schon Rufe und Pfiffe von Land. Einige signalisieren mir, ich könne da nicht drĂŒber. Doch Pacifico geht leise ĂŒbers Riff ohne Kontakt zu bekommen!! Da Amiga etwas tiefer ist, passt es nicht. Ich gehe ganz nahe ans Ufer und rede mit Graham, einem Pastor. Er klĂ€rt mich ĂŒber die Situ auf. Wir Ankern gerade außerhalb des Riffes, sehr schön geschĂŒtzt und idyllisch. SpĂ€ter kommt Graham noch zu uns an Bord, wir schwatzen und erfahren einiges, auch dass wir hier keinesfalls Baden sollten. Es gĂ€be hier Kroccs!! In den Solomons gibt es ja Salties, Salzwassercrockodile!!! Also, ….. nicht baden. Uns besucht auch ein Kanu mit Holzarbeiten. Der Mann ist sehr freundlich und möchte uns die Sachen zeigen. Wiederwillig lassen wir ihn aufs Boot. Einige seiner Arbeiten sind klasse. Wir fragen vorsichtig nach den Preisen und,…… sind ĂŒberrascht!! Sie sind teils so niedrig, dass wir nicht mehr wirklich handeln wollen. Er gibt uns ein kleines Teil als Rabatt ohne Berechnung und so sind alle glĂŒcklich. Am nĂ€chsten Morgen, fĂ€hrt Greham mit uns zum Markt, nein, nicht mit dem Auto, mit Amigas Dingi!!! Der Markt ist ein Dach mit einigen Frauen darunter, die sehr wenig anzubieten haben. Einige Bohnen, einige Paprika und auf nachfragen nach einer Weile auch einige Papayas. Das war’s! Graham’s Frau habe uns etwas lokales zu essen gemacht. Also gut, wir kommen mit und essen etwas vom Fisch, Kassava,….. sie freuen sich ĂŒber ein T-Shirt und einige Scheiben deutschen Brotes.

Wir wollen weiter, so gehen wir Anker auf und durch eine weitere Lagune, aufs freie Wasser und nach Viro. Einem Naturhafen. Hier sind wir die Atraktion, viele Kanus kommen, bieten FrĂŒchte und Holzarbeiten an. Es fĂ€llt irgendwann schwer sie abzuwimmeln, aber es geht kaum anders. Sie liegen um uns herum, beobachten uns. Eine Yacht ist hier seltener Gast, nun auch noch gleich 2!!

Morgens geht’s weiter nach Munda. Da soll es Internet geben. So kommen wir nachmittags in Munda an.
Die Recherche im Netz ist erfolgreich und so bestellt Hilde einen neuen Motor in D bei SVB. Mit dem neuen grĂ¶ĂŸeren Motor werden auch dickere Kabel gebraucht, zudem will Hilde den Schaltkasten anders platzieren. In Noro werden wir fĂŒndig.

Dann laufen wir nach Ghizo, der zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt in den Solomons. Die meisten Segler liegen etwas abseits der Stadt in einer Bucht. Beim passieren des Marktes kommt mir die Idee, doch direkt am Markt zu liegen. Mit Buganker und Heckleine zum Markt. Ich signalisiere einem der Schaulustigen, was ich vorhabe und bitte ihn mein Tau anzunehmen. Gedacht, getan. Nun liegen wir schon eine ganze Zeit in Ghizo am Markt. Die Menschen freuen sich, dass wir so nahe sind. Der Marktmanager ist auch happy, wir ziehen etliche Leute an, also kommen sie zum Markt. Auch nachts profitieren wir von der Marktsecurity. Also besser können wir es doch nicht haben.

Die technischen Pannen haben unseren Zeitplan durcheinander gebracht. Wir haben umdisponiert und werden fĂŒr die Weihnachtspause die Boote hier in den Solomons lassen. Es gibt hier nur einen Platz an dem so etwas möglich ist. Bei Noel, einem Boatyard haben wir schon die PlĂ€tze gebucht!

Heute ist mein Rosenholz-Canu gekommen! Was will ich mit einem Canu?? Es sieht so toll elegant aus, wenn die Menschen im Canu vorbei ziehen. Als ich in Marunga ein Rosenholzcanu sah, hab ich mich darin verliebt und die Idee war gebohren soeines mit zu nehmen. Es passt gerade aufs Vorschiff und das Paddeln damit ist anders als mit der Banane! Sollte es doch nicht funktionieren, kann ich es sicher jederzeit verschenken! In diesen Tagen schleife und und öle ich es jedenfalls, damit es die Schöne Holzfarbe mit den sichtbaren Maserungen behÀlt. Auf ein Rosenholzpaddel warte ich nun noch.

Weiter geht es ĂŒber Vanuatus Inseln zu den Salomonen

Wir ĂŒberqueren die Passage nach Maewo. Die See ist recht ruppig, viel Welle, steil und wenig Wind. Als wir in der Ankerbucht von Asanvari / Pentacote ankommen, scheint die Sonne und uns lacht ein Wasserfall entgegen. Beim Wasserfall gibt es eine Art Bar, die aber schon lange nicht mehr in Betrieb ist. Wir schauen uns auch das Village an, einige 100m weiter. Es ist ein verschlafenes Dorf. Die Wirtin eines Hostels weiß nicht so recht, wann sie die letzten GĂ€ste hatte! Auf unsere Frage nach FrĂŒhlingszwiebeln und anderem GemĂŒse, vielleicht Obst, werden wir auf den nĂ€chsten Morgen vertröstet. Die FrĂŒhlingszwiebeln bekommen wir dann auch, aber das war auch alles!!
Weiter geht es nach Lolowai auf Ambae! Das spannende an dieser Ankerbucht ist, dass es nur eine schmale Einfahrt durch das Riff gibt. Die Tonnen, die da wohl mal waren, sind nicht mehr. Ich vertraue aber auf die Karte. Eine Tonne ist da, wo sie sein soll und die Peilmarken sind auch da, wenn auch nur die Pfosten!! Also geht Pacifico, noch mit Tiefenmesser, voran. Es wird flacher, aber mit 2,10 m komme ich durch. Amiga folgt ohne Probleme. Wir Ankern in der Ecke der Lagune, bei 8m Mud. Wunderschön gelegen, mit einer Dschungelfelswand als Nachbar!! Der Ort ist sehr bescheiden. Aber wir entdecken bei der Klinik ein großes Solarfeld! 300 große Solarpaneele sind fachgerecht aufgestellt. Wir erfahren, dass es auch eine Entsalzungsanlage fĂŒr Meerwasser gibt. Diese arbeitet aber schon seit Jahren nicht mehr!! Auch die Paneele sind mittlerweile außer Betrieb! Ein Jammer!!! Eine Millionen teure Anlage gammelt nun vor sich hin!! Das ist Entwicklungshilfe heute!! Die Menschen im Village sind an uns uninteressiert, so lichten wir nach einem Tag wieder die Anker und laufen nach Luganville. Auf dem Weg, dahin bekommt Hilde die Nachricht, dass ihr Ersatzteil gerade dort angekommen ist!! Das nennt man „timing“!! Wir Ankern vor einem Resort, das yachtfreundlich sind.
Die Stadt ist 20 Gehminuten entfernt. Wir erkunden den Frischmarkt, der doch recht enttĂ€uschend ist. Doch der Supermarkt entpuppt sich als OK. Das Bauteil in Amigas Wassermacher ist „schnell“ eingebaut und arbeitet!!! Hurra!!!!
Wir machen Großeinkauf im Supermarkt und wollen die schlechte Anchorage bald verlassen! Doch wir brauchen noch Diesel. Wir erkunden, dass es eine Tankstelle in der NĂ€he des Flusses gibt, wo wir aber mit den Booten nicht rein können! Aber mit den Beibooten geht es!. Also laden wir alle Kanister in Pacifica und Amigas Beiboot und laufen in den Fluß zur Tankstelle. Dort fĂŒllen wir etwa 500ltr Diesel in Kanister, bringen sie wieder zu den Booten und schleppen zurĂŒck. Am nĂ€chsten Morgen haben wir auflandigen Wind und es wird unangenehm. Wir flĂŒchten zur gegenĂŒberliegenden Insel. Hier ist das Ankern sehr schwierig, alles sehr tief und so bleiben wir nur einige Stunden. Dann geht es weiter nach Malono Island. Hier liegen wir etwas unruhig, aber wunderschön in einer vorgelagerten Lagune zur eigentlichen Lagune, wo wir am Folgetag einlaufen. Auch hier ist es spannend, ob die Wassertiefe reicht. Wir warten 3/4 Tiede ab, dann klappt es ja auch ohne GrundberĂŒhrung. Nach dieser spannenden Erfahrung laufen wir nach Norden nach Olry, einer weiteren Lagune, wunderschön gelegen! Unser nĂ€chstes Ziel ist Sola auf Vanua Lava. Hier wollen wir aus Vanuatu ausklarieren und Richtung Solomons laufen.
In Sola, sitzen wir ein Regengebiet aus. Dann geht es weiter nach Ndendo Island, der Ort Lata ist der Port of Entry! Da wir hier auch nicht direkt vor dem Ort Ankern können, liegt unser Anker schließlich 8 Km weiter hinten in der Bucht. Von hier laufen wir am Folgetag nach Lata, dachten, dass wir das „mal eben“ machen können. Es dauert dann ĂŒber 2 Std. Die Straße ist ja auch eher ein Schotterweg. Wir begegnen freundlichen Menschen, sehr arm, aber fröhlich!
Das Klarieren ist unproblematisch. Wir können kein Geld fĂŒr die GebĂŒhren tauschen, aber spĂ€ter in Honiara bezahlen! Auch hier liegen wir einige Regentage vor Anker. Ein Gewitter zerstört meine Wind- und Tiefeninstrumente. Hier sehe ich nur noch Striche!!
Von hier geht es nach St. Ana, Port Mary. Ein sehr hĂŒbsches, aber Basic Village. Hier tauschen wir einige FrĂŒchte und Muscheln gegen Reis oder T-Shirts. Dann laufen wir SW an Saint Cristobal nach Norden. In Marunga, einem Nachtankerplatz, wird mir von Pacifico, wĂ€hrend eines Villagebesuches, eine Handangelrolle geklaut. Kein großer Verlust, aber unangenehm. Als wir Guadacanal, die Hauptinsel der Solomon Islands, erreichen, ankern wir in einer wahren SĂŒdseeidylle!! Tawadipupu Island. TĂŒrkises Wasser, ein kleines Village am Ufer, Dugongs im Wasser und ……keine Kroks!!! Die Bewohner sind freundlich, wollen Obst und GemĂŒse tauschen, sowie Muscheln.
Von hier geht’s nordwĂ€rts. 3 AnkerplĂ€tze schauen wir uns an, bis wir bei einer kleinen Insel ein geeignetes PlĂ€tzchen finden. Auch hier kommen Jungs in Kanus an, die uns einiges zum Tausch anbieten. Abends ist erstmal Stille!…….Erstmal, denn gegen 22:00 braust ein Longboat mit Motor heran. Ich schaue aus der Decksluke und sehe die Jungs, etwa 6, bei Amiga lĂ€ngsseits gehen und mit rufen, eher brĂŒllen anfangen und Radau zu machen. Hmmmm, was tun. Ich also hoch, FunkgerĂ€t an und lauschen. Hilde ruft alsbald, ob ich „online“ bin und dass die Jungs Radau machen wollen. Ich hole den Anker ein und die Jungs kommen zu mir, als sie das bemerken! Ich fahre sie sehr bestimmend verbal an, „was lĂ€uft“?? Sie labern etwas herum, sie wollten nur reden,….. Als ich sagte, das können wir gerne, aber bitteschön morgen ab 8:00 Uhr, drehen sie ab und hocken sich eine Weile an den Strand. Dann kommen sie nochmal und brausen mit vollspeed um mich herum, um dann zu verschwinden. Ich halte noch 3 Std Wache, gehe dann schlafen. Am Freitag, den 16.8. erreichen wir dann Honiara. Hier ist das Ankern auch schwierig, weil recht tief und eng. Der Wind dreht am Tag einmal herum, aber wir bekommen es hin. Montag, den 19.8. gehen wir zum Zoll um die fĂ€lligen GebĂŒhren zu entrichten. Bei der DHL Stelle frage ich wie problematisch es ist, sich Ersatzteile aus Übersee schicken zu lassen. Schließlich besuchen wir die Botschaft von PNG um Klarheit zu bekommen, ob wir ein Visum brauchen, oder nicht.

Erromango, Efata, Epi, Malekula, Ambryn und Pentacote

Das Village in Dilldonbay ist sehr ĂŒberschaubar. Einige Male bekommen wir vom Kanu aus FrĂŒchte angeboten, es ist friedlich und still hier. Doch, da es recht offen ist, schaukeln die Boote auch im Schwell. Dicht an uns lĂ€uft eine FĂ€hre vorbei, die am Strand anlanden will. Sie laden DieselfĂ€sser und einiges andere ab, unter anderem eine Generator-Gruppe, etwa 1x2m groß und, wie ich spĂ€ter erfuhr, 720kg schwer. Etwa 10-12 Mann wuchten diese Gruppe von Strand weg, nur mit Manpower, eine Aktion bei der das GehĂ€use schon einige Beulen erlitt. Als ich spĂ€ter an Land gehe, und mir den Generator ansehe, fĂ€llt mir einer der MĂ€nner auf, der an der Batterie rumfummelt, als wĂ€re er „zustĂ€ndig“. Als ich ihn frage, was er denn mache, meinte er, „die Batterie mĂŒsse raus“ .
Aha, denke ich, er will die klauen!?? Am nÀchsten Tag, ist die Batterie laienhaft ausgebaut, die Schrauben teils verloren, die Batterie hat also eine neue Bleibe gefunden!!
Wir lernen Jakob, einer der Chiefs kennen und besuchen sein „Village“. Es ist nur eine HĂ€useransammlung fĂŒr seine Familie, das war’s. Aber wunderschön ĂŒber der Bucht gelegen.
Nach einigen Tagen sind wir abends los, Rtg. Port Vila, der Hauptstadt Vanuatus!
Hier treffen wir einige bekannte Boote, gehen an eine der Marina-Moorings, denn zum Ankern ist es hier sehr tief! Die Einkaufsmöglichkeiten sind sehr gut, es gibt technisches und Lebensmittel. Nach zwei Tagen, wir planen schon die Weiterfahrt tanken wir per Kanister Diesel von der nahen Tankstelle. Ich fĂŒlle „Randvoll“, also hab ich 300ltr im Tank! Am nĂ€chsten Morgen, hatte ich so ein juckendes GefĂŒhl im Ohr, das mir sagte; schau mal nach dem Niveau!! Gesagt getan, gewundert, der Niveauspiegel ist weg, also ist es weniger Diesel als am Vortag! Ein Blick in die Motorbilge zeigt……..Diesel!!!!!!
Mit Taschenlampe leuchte ich den Tank ab und entdecke ein Leck, hinten, unten. Der Tank ist fest unter dem achterlichen Bett eingebaut, man kann ihn nicht mal eben rausnehmen, schon garnicht aus dem Boot, das wußte ich!! Also, die 300ltr Diesel in zusammengeliehene Kanister gepumpt, den Tank ausgebaut und das durchgerostete Loch gesichtet! Zum GlĂŒck waren erst etwa 3ltr rausgeleckt. Die Sauerei bei 300ltr will ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe selbst versucht das Loch zu schweißen, doch mangels Erfahrung habe ich dann doch prof. Hilfe in Anspruch genommen. Den Tank neu gestrichen und wieder eingebaut, alles gut!!!
Dann habe ich auch den linken Wasertank gesichtet und „ein“ Leck entdeckt! Nein, es waren etwa ein Dutzend Leckstellen, die sich im Laufe der Jahre am VA Tank durchgefressen hatten, aber eben nur so gaaanz kleine Leckagen, die teils 30 Minuten fĂŒr einen Tropfen brauchten. Der gleiche Schweißer hat sich meines Problems angenommen. Nun sollte der Tank wieder dicht sein!
Nach dem Bunkereinkauf gehen wir in die Havanna-Bay einige NM weiter! Es ist abseits der Stadt, wild und ruhig! Auf dem Weg dahin sehe ich eine große Yacht, die sehr moderne schrĂ€ge Masten zu haben scheint. Als wir nĂ€her kommen, entpuppt es sich als die Gold Blue, eine einstmals stolze Luxusyacht, 50m lang, die schrĂ€g auf einem steinigen Sandstrand liegt. Alle Segel sind angeschlagen, selbst die Schoten sind noch da, was in Vanuatu erstaunlich ist!!! Die Gold Blue soll 03/15 bei Taifun Pam dort hingelehnt sein, seither ist das Schiff dem „Untergang“ geweiht. Anwohner glauben noch, man könne sie da runterholen, aber die Bergungskosten ĂŒbersteigen sicher den Zeitwert, mal abgesehen vom Zeitfrass, am Rumpf und allem!! Ein Trauriges Bild!
Dann liegen wir einige Tage an einem wunderschönen Strand. Die Einfahrt zu diesem Platz ist etwas trickreich, zudem sind die LichtverhÀltnisse nicht sooo toll, aber mit Geduld und in den Mast klettern finde ich den Eingang! Die Karten sind hier in Vanuatu nicht so gut, dass man damit in solche Einfahrten findet. Da ist Augen-Navigation angesagt!
Weiter geht es ĂŒber Amae nach Epi. In Epi liegen schon 3 Boote, alle in die Ecke gekauert, die Bucht ist nur bedingt geschĂŒtzt. Es soll richtig doll Wehen, so sind wir auf der Hut, was da so kommt. Amiga und Pacifico wollen weiter nach Malekula. Das Wetter sieht am nĂ€chsten Tag brauchbar aus, doch die Vorhersage???? Ich gehe aus der Bucht raus. Der Wind ist auf 25kn gestiegen, alles machbar. Als Amiga dann auch kommt, sind es schon stramme 45kn Wind. Das mĂŒssen wir nicht haben, drehen ab und kehren 2 Std spĂ€ter zum Ankerplatz zurĂŒck. Auch die anderen Boote sind wieder da, eines mit zerfetztem Vorsegel. Am nĂ€chsten Tag laufen wir dann nach Malekula, entspannt und sicher! Die Gaspardbay hatten wir uns auf der Karte ausgesucht, sehr ruhig, urwĂŒchsig, guter Boden und …… Dugongs!!! Hier sehen wir einige der Tiere, SeekĂŒhe!!! Sie schwimmen ganz friedlich nahe dem Boot. Es sind Pflanzenfresser und werden bis zu 400kg schwer!!
In Port Sandwich liegen wir auch gut, haben einigen Kontakt zu Lokals. Auf dem Markt erstehen wir etwas Obst, sonst passiert hier nicht viel.
Dann geht’s weiter nach Ambryn. An der nördlichen Huck schnarrt die Angel. Ich kĂ€mpfe eine ganze Weile mit einem recht grossen Fisch, sehe ihn auch teils an der OberflĂ€che. Aber im Endeffekt siegt der Fisch, die Leine reißt und ich gehe leer aus!
Wir Ankern vor einem schwarzen Sandstrand kurz vor der DĂ€mmerung auf etwa 5 m. Durch den schwarzen Sand kann man nicht den Grund sehen, obwohl das Wasser glasklar ist! Auch hier kriegen wir immer mal einen Regenschauer ab, Tropen halt.
In der Nachbarbucht ist ein kleiner Wasserfall, den wir uns anschauen. Erst mit Kajak, dann mit Pacifico drehen wir eine Runde zu dem Wasserfall. In der steinigen Bucht wundern wir uns: die Uferfelsen ragen senkrecht aus dem Wasser und der Grund ist einige m weiter bis zu 90m !!!! tief!!! Wow, dass ist keine Bucht zum Ankern!
Wir erreichen Pentacote, die nĂ€chste Insel. Die AnkerplĂ€tze im sĂŒdlichen Teil gefallen uns nicht, so kommen wir nach Bwatnapne. Auf der Karte ist auch diese Bucht mit Riffen gespickt, doch in der RealitĂ€t ist sie sehr gut und klar zum Ankern zu gebrauchen. Morgens kommt ein Kanu, mit 14 Pampelmusen. Er fragt nicht nach Geld, so tausche ich mit 3 gebrauchten Poloshirts. Beide sind wir sehr zufrieden mit dem Deal. An Land, lernen wir Jakob kennen, einen Lehrer. Er zeigt uns stolz die Schule, fragt zu unserer Reise und schenkt uns Chuchu, Kasava und 2 Papayas! Schließlich fragt er nach einem Brasil-Shirt. Eines hab ich noch, dass er bekommt! Weiter geht’s nach Loltong, einer etwas tiefer eingeschnittenen Bucht. Auch hier wollen wir einen Starkwind abwettern. Hier ist das Dorfleben wieder mal sehr viel lebendiger, als in den bisherigen Vanuatu Dörfern, die wir besuchten. Wir werden von Mathew empfangen. Er betreibt den hiesigen „Yachtclub“. Hier entdecken wir einige Flaggen von uns bekannten Booten. Mathew geht mit uns durch die sehr schön angelegten Straßen und erklĂ€rt uns so einiges. Bei einem Steinofen, der gerade angeheizt wird, bestellen wir zum nĂ€chsten Morgen ein Brot. Ich hole es dann am Morgen um 8 Uhr ab. Ein sehr ordentliches, weiches Weizenbrot.

Neuseeland bis Vanuatu – Saisonstart

Einige Tage nach RĂŒckkehr zu Pacifico habe, ich mich mit Proviant versorgt und auf in die Bay of Island. Doch schon beim Verlassen des Flusses bei Marsden Cove, stelle ich fest, der Autopilot will nicht so arbeiten, wie ich das erwarte, nĂ€mlich gar nicht. In 3 Etappen erreichen wir die Bay. Dort stelle ich fest, dass zumindest die Hydraulikeinheit stark leckt und neu gedichtet werden muß. Da finde ich in Opua schnell jemanden, der das kann, es dauert allerdings erheblich lĂ€nger als die versprochenen 3 Tage. Entsprechend hoch waren auch die Kosten, etwa 3x soviel wie in HH fĂŒr deutlich weniger Arbeit. Doch nach dem Einbau wird klar, dass auch die Steuereinheit nicht mehr arbeitet. Erste Kontakte nach D sind sehr zĂ€h, wie gewohnt. Da mir die Zeit weglĂ€uft, suche ich auch in NZ nach einer entsprechenden Einheit. Ich werde fĂŒndig, und nicht nur das, sie ist einiges gĂŒnstiger als in D und innerhalb von 24 Std geliefert!!!!! Nach dem Einbau, kann ich schon die Fahrt nach Auckland damit bewerkstelligen. In Auckland bestelle ich beim Konsulat einen neuen D-Reisepass. Drei Wochen spĂ€ter bekomme ich ihn per Post nach Whangarei geschickt, mit Wohnadresse „Whangarei“ !!!
In der Zwischenzeit kommt Pacifico aus dem Wasser, bekommt eine frische Rumpfpolitur und neuen Unterwasseranstrich.
Dann beginnen wir mit den Vorbereitungen fĂŒr die große Saisonreise! Es soll nach Vanuatu, Solomon Islands, PNG und Indonesien gehen.
Einkaufen, Einkochen, Filter, Angelzeug, Motoröl, und, und,….. die Liste ist endlos und Pacifico gewinnt an Tiefgang. Auch habe ich 20 Kg Roggen, Weizen, 5kg Hafer und entsprechend Körner gebunkert, fĂŒr etwa 2 Jahre. Wer weiß wo ich das nĂ€chste Mal solche Körner bekomme!!!
Am 3.5. klarieren wir in Marsden Cove bei Bruce aus NZ aus. Die ersten Stunde laufen wir unter Maschiene, dann geht es zĂ€h mit Wind. Doch das entwickelt sich schnell und Pacifico rauscht nach Norden. Es wird eine schnelle, teils ruppige Fahrt, nach 6Tagen und 22Std erreichen wir die Bucht von Anelghauhat auf Anatom. Hier können wir laut Vorabkontakt mit Simon, am 15.5. einklarieren. Mein Problem,….. da ich zu schnell war, bin ich 4 Tage zu frĂŒh und der Dorfsherif will mich ohne Erlaubnis nicht warten lassen. Eine weitere Mail von Simon aus Port Villa bestĂ€tigt die Erlaubnis und ich warte auf Amiga, die am SA auch einlĂ€uft. Am Di, den 14.5. kommen dann die Offiziellen per Flugzeug und wir können unsere Clearence bekommen. Nur noch ZollerklĂ€rung mĂŒssen wir in Port Villa machen, ….spĂ€ter!!!
Vanuatu, ein neues Land, andere Menschen, neue Erfahrungen. Die Menschen sind nett, aber nicht so offen wie die Fijis, oder Tonganer! Der Lebensstandard ist deutlich einfacher. Doch die Vegetation ist ĂŒppiger, es wachsen mehr FrĂŒchte. Zu unserer Freude bietet und Christopher Pampelmusen an, die wir keinesfalls ausschlagen. Im Tausch bekommt er einen Angelköder und eine gebrauchte Schot, alle sind glĂŒcklich!
Zum Ende der Woche kommt ein Kreuzfahrer und schĂŒttet seine Passagiere auf Mystery Island aus, eine flache Sandinsel, mit viel weißem Strand, Riffe rundum zum Schnorcheln und VerkaufsstĂ€nden. Da schauen wir uns auch um, jeder weiß, ich bin SouvenierjĂ€ger!!! Doch die EntĂ€uschung ist groß!!!! Es gibt so rein gar nichts, was mich reizt!!! Nur PlĂŒnnkram, meist aus China, Kunststoffschildkröten-AnhĂ€nger. Nicht etwa, wie in Fiji aus Holz und handgeschnitzt!!!! Die Klamotten mit sehr heißer Nadel genĂ€ht, einfach nur enttĂ€uschend.
SA segeln wir rauschend aus der Bucht, zu einer im Norden gelegenen Bucht. Nach einer etwas schaukeligen Nacht geht es weiter nach Port Resolution auf Tanna! Auf Tanna ist einer der wenigen aktiven Vulkane, die man besichtigen kann!!! Das ist Naklar etwas fĂŒr uns! Mont Yasur heißt er und ist einige Km von Pt. Resolution entfernt.
Stanley, der Manager des lokalen Yachtclubs empfĂ€ngt uns und erklĂ€rt uns die ModalitĂ€ten, wie der Vulkan besucht werden kann. Wir schlendern durch das Dorf und freuen uns an einer Vielzahl ursprĂŒnglicher HĂŒtten!!! Es sind meißt traditionelle HĂ€user, mit Palmenwedeln gedeckt und Bambusgeflecht als WĂ€nde!!! Die Menschen haben hier ein wunderbar einfaches Leben, von und mit der Natur! WĂ€hrend unseres Rundganges durch die Village, treffen wir auf zwei junge deutsche Frauen, die uns begeistert von einer Übernachtung in einem Baumhaus, am Vulkan erzĂ€hlen. Das reizt mich ja nun und ich buche mit Hilde am Folgetag, nach dem Vulkanbesuch das Baumhaus.
Do. werden wir mit einem Pickup eine Std lang auf sehr maroder Straße zum Vulkan gefahren. Nach einem Empfang, werden wir auf andere Pickups verladen und zum Vulkan raufgefahren. Die letzten 300m bis zum Kraterrand laufen wir. Es brodelt im Kessel, ab und an gibt es Eruptionen, die Lava fliegt einige hundert Meter hoch und fĂ€llt wieder in den Krater. Ein tolles Spektakel !! Die Stimmung ist kaum in Bilder zu fassen. Abends um 20Uhr sind wir wieder an Bord unserer Boote.
Fr holt uns der Baumhausbesitzer ab, wieder geht es die Holprige Straße entlang. Eigentlich ist es eher ein schlechter Feldweg, man kann es kaum als Straße bezeichnen.
Nachmittags beziehen wir unser Baumhaus. Mit Terrasse, selbstgezimmerten Sesseln und direktem Blick zum Yasur! Toll! Die Stimmung ist sensationell. Das Haus ist etwa 12m hoch in einer Baumkrone, die Zutreppe Naklar in Vanuatu handgezimmert!!!!
Das Abendessen ist Lokal, Vanuatu HĂŒhnchenkeule, GemĂŒse, ….. rustikal! Das HĂŒhnchen hatte wohl schon lĂ€nger das MHD abgelaufen!!
Das FrĂŒhstĂŒck einfach, Lokal eben!!!
Nach der RĂŒckkehr zu den Booten machen wir klar um abends nach Erromango zu segeln, die nĂ€chste Insel in Rtg. Norden. Hier liegen wir nun in der Dillon’s Bay.
Eine wunderbare Stimmung liegt in der Luft! Die Vegetation ist ĂŒppig, einige HĂŒtten sind am Ufer zu sehen. Riesige Felsblöcke sind am Strand, wie ich es aus Brasilien kenne, nur hier wird es Vulkanischen Ursprunges sein und kein Granit!!

Erwachen nach der Sommerpause

Der Flug war so gut, dass er schnell vorbei ging! Ich habe Pacifico n gutem Zustand vorgefunden und Yan tat sofort seine Dienste. Direkt beim rausfahren aus dem Parkplatz fĂ€llt auf, dass die wahre Power fehlt….. die Schraube ist wohl eher ein Blumenkohl??? Das wird sich erst nĂ€chste Woche beim Abtauchen rausstellen, denn in der Whangarei Marina ist mir das Wasser zu dreckig, um hier zu planschen!! Aber soweit ist alles OK an Bord! Nun erstmal richtig ankommen und die ersten kleinen Baustellen in Angriff nehmen!!

Mal eben rĂŒber nach NZ

Am 3.11. haben wir im 10:00 den Anker gelichtet, bei Iles Brosse. Es sind nur wenige NM zum Aussenriff von NewCal. Sa & So ist schöner segelwind, dann kommt die Schwachwindzone stĂ€rker und lĂ€nger als erwartet! Yan, der Diesel muß ran und lĂ€uft ganze 81 Std im StĂŒck durch! Kein VergnĂŒgen, aber die Strecke hat es in sich, wir wollen vor dem SW Wind in NZ sein. So ganz klappt es nicht, am Sa, den 10.11. weht es uns schon mit 26kn Wind genau auf die Nase! Da die Wahngaroa Bucht genau querab ist, erbitten wir von NZ Customs die Genehmigung einen Zwischenstopp einlegen zu dĂŒrfen, was wir, nach 1,5 Std auch bekommen! So. Mittag geht es weiter, unter Maschine, bis 5:30 Montag morgen, Einlaufen in Marsden Cove! Nach durchlaufen der FormalitĂ€ten, erreichen wir gegen 14:00 die Marina in Whangarei! Der Empfang ist herzlich, „wellkome home“ heißt es ĂŒberall!  Nun bereite ich Pacifico fĂŒr die Sommerpause vor, die ich in D verbringe!!

 

Neu Kaledonien

Di. 25.9. sind wir morgens um 8:00 Anker aufgegangen, Rtg. NewCal! Nach der Riffpassage kommt auch schnell Wind auf und Pacifico rauscht dahin! Schon am ersten Mittag geht mir ein wunderschöner Mahimahi mit 7,5kg an die Angel. Nach heftigem Kampf liegt er nun im Copi. Die nĂ€chsten Tage sind Fischtage!! Mit Etmalen zw. 160-175NM segeln wir 4 Tage, bis zur Riffdurchfahrt von Noumea! Ein neues Land, eine neue Hauptstadt! Morgens um 5Uhr passieren wir den Pass, die Flut ist mit uns, so entscheide ich nicht Rast zu machen und laufe die paar Stunden bis Noumea durch! Es ist SA. Der 29.9. Um 9:00 fĂ€llt der Anker bei Ile Uere, ca.4NM vor Noumea! Ich möchte erst Montag einklarieren und „verstecke“ mich die zwei Tage ohne AIS. Da treffen wir auf Tystie und Amiga kommt auch schnell nach! Montag, den 1.10. laufen wir dann sehr frĂŒh nach Noumea, gegen 8:00 bin ich schon in der Marina um zu erkunden, wo ich hin muß fĂŒr die FormalitĂ€ten. Das klappt alles recht schnell, die Biosecurity möchte Pacifico noch inspizieren, so muß ich noch an den speziellen Steg, aber auch das geht fix. Danach ziehe ich mich wieder in die schöne Inselbucht von Uere zurĂŒck! Zwei Tage spĂ€ter, das Wetter ist passend, laufen wir Rtg. Osten zur Ile Ouen, wo wir in einer tiefen Bucht wunderbar geschĂŒtzt liegen. Die Gegend ist etwas MondlandschaftĂ€hnlich, schroff, rostrot und bergig! Am 4.10. gehen wir frĂŒh aus der Bucht, es herrscht NE Wind, ideal zum Schlag zur Ile de Pines, soll ein Hilight sein. Schon nachmittags fĂ€llt der Anker in der Kuto Bay. Tyrises Wasser vor einem schönen Strand. Wenig Palmen, dafĂŒr sehr hohe Pinienart, die wir riesige ToscanabĂ€ume aussehen. Mit der Crew von Cayenne und Trigoning mache ich einen Tagesfahrradausflug ĂŒber die Insel! Bei Sonnenschein und strömenden Regen geht es einsame Landstraßen entlang. Wir schauen uns eine Tropfsteinhöle an. Nachmittags sind wir alle recht fertig aber wieder trocken, als wir in der Kuto Bucht zu unseren Booten kommen. Am Folgetag, Mo, den 8.10. habe ich die Crews zum Abendessen eingeladen, es wird ein lustiger Abend, mit selbstgefangenem Wahoo Fischragout.  Am 9.10. bin ich dann zu der Ile Brosse, nur 3NM weiter. Hier liege ich in einem Ringriff, wunderbar geschĂŒtzt, alleine vor einem weißen Strand. Das Wasser ist nur 3 m tief, sandiger Boden. Ein Delfin besucht mich ab und an, ein Hai Ă€hnlicher Fisch, etwa 1m lang, lauert unter Pacifico. Ich habe ihn auch schon mit Brot gefĂŒttert, die alte Baguette hat ihm gut geschmeckt! Der Strand ist sehr feiner Sand, weiß, fast wie Schnee! Auch hier stehen die hohen Pinien, sicherlich 30m hoch!! Zwischen Pacifico und dem Strand, es sind etwa 200m liegen Bommies, Frikadellenartige Korallenklopse im Wasser. Bei Flut sind Sie bedeckt, bei Ebbe schauen Sie teils etwas aus dem Awsser. Es ist eine tolle Stimmung hier, meist alleine, manchmal kommen TagesgĂ€ste mit kleinen Motorbooten! Nachmittags kehrt wieder Ruhe ein!

Fr. 26.10. die Tage fliegen nur so dahin! Teils mit Amiga haben wir einige Inseln besucht, eine Wanderung zu einem Wasserfall gemacht und in einem Naturschutzgebiet geankert, wo verschiedene Wasserschildkröten teils direkt neben dem Boot ganz ruhig vor sich hin schwimmen! Gestern haben wir in Noumea ausklariert und zollfrei getankt. NÀchste Woche soll es, bei passendem Wetter Rtg. NZ los gehen. Neukaledonien ist schon interessant, nochmals besucht zu werden!!